Montag 22.12.14, 02:58 

G'schwätzweiber der BB:LOG

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Wenn die Chicks im Taxi anrücken...

09.10.2012



Wer kennt es nicht: man sitzt abends vor irgendeinem sympathischen Zeitfresser (Fernseher, Buch oder gar Rechner), ist hungrig, aber nicht willens, sich zu bewegen, um dieser schrecklichen Situation ein Ende zu bereiten. Die Küche ist schließlich ganz weit weg und überdies schick poliert, die Zubereitung einer schnellen Mahlzeit würde diese blühenden Landschaften zerstören! Nach einigen Stunden des Ringens mit sich selbst sortiert man die Pizza-Bestell-Zettel aus dem Briefkasten und wünscht sich seufzend, man könnte sich auch Fast Food a la  Restaurant „Zu den güldenen Bögen“ und noch ein kleines Grillhähnchen, das nicht vom wenig liebenswerten Sponsor eines bekannten Fußballvereins aus dem hohen Norden stammt, für den etwas dünnen Lebensabschnittsgefährten in’s Haus liefern lassen.

Schön wäre es überdies auch, wenn man nicht mit geheimnisvollen Menschen, die zwar nett sind, einen aber nicht verstehen und die man selbst leider Gottes auch nicht versteht, telefonieren müsste (Einer meiner absoluten Albträume ist übrigens tatsächlich, die telefonische Bestellannahme einer Imbissbude in Bangalore zu führen...)!

Nun kann ich meine Zeit mit sinnvollerem totschlagen, als damit, mir tagträumend einen Drive-In vor’s Fenster zu wünschen und ordere ab und an easy per Internet lecker Essen bei Hoons in der Böblinger Talstraße.

Das Sortiment umfasst Geflügelgerichte (klaro!) und passende Beilagen, extrem leckere Burger, Wraps, Nudelgerichte, Salate, Desserts und so einiges an Getränken. Schön, dass die überaus reichlichen Portionen wirklich schnell und noch heiß geliefert werden! Noch schöner, dass Wert auf Geflügel aus kontrollieren Freilauf-Beständen aus der Region gesetzt wird!! Kein Tiermehl, keine Gentechnik oder Antibiotika im Essen oder im Essen des Essens? Ist doch mal ein Anfang. Auch als Vegetarier hat man (Beilagen sei Dank) allerhand Möglichkeiten, komplette und komplexe Menüs zusammenzustellen. 

Qualität, Geschwindigkeit und Geschmack überzeugen die sonst so mäkelige Hera Intrige, der nur bleibt, die nicht ganz so ökologische Verpackung, die einen Samstagsbesuch auf dem Wertstoffhof nötig macht, zu kritisieren.

 

Also: wenn Fast Food, dann so, meint eure undeutlich sprechende, weil kauende

Hera Intrige


Hera Intrige's In- und Out-Liste

28.09.2012

IN:

- zum 8. Geburtstag eingeladen werden!

- Obazda und Schüttelbrot vom Schlemmermeyer.

- SCHLAFEN!!

- "Rosetti" statt "Risotto" sagen.

- Grafiktabletts, weil: eine nette Spielerei, wenn man's denn drauf hat.

 

OUT:

- eklig angerülpst werden.

- Dekorfliesen mit dem pastellfarbigen Charme der 80er.

- leere Akkus in allen erdenklichen Geräten gleichzeitig!

- nicht mit der Freundin (also, der heißesten Braut überhaupt, mit dem weichsten Herzen, die einem niemals ein schlechtes Gewissen einreden würde) zu Ikea wollen!!!!!!!!!!!

- zu recht ein schlechtes Gewissen haben...

 

 


Ein umfangreiches Bekennerschreiben.

19.09.2012


Gerne verbringe ich meine Abende mit dem Konsum der besten Unterhaltung, die das Privatfernsehen bieten kann. Je prolliger die Protagonisten, je verzweifelter die gezeigte und gestellte Situation, desto besser, denn nur das Unglück und das Versagen Fremder macht wirklich Spaß!! Na, aus mir ist weder ein Popstar und noch eine preisgekrönte Designerin oder so geworden, aber auf RTL, da gibt’s Leute, aus denen ist ja nicht mal so was wie ich geworden. Ha ha!

Am aller-aller-liebsten mag ich die Sendungen, in denen die verramschten Butzen von Messies gezeigt werden. Bemitleidenswert resignierte oder erst ein Wenig verzweifelte Existenzen legen naiv hilfesuchend einen Seelenstrip hin und gewähren einem Einblicke in gigantische Sammlungen sorgsam verwahrten und erstaunlich gut sortierten Mülls. Eine Unterscheidung zwischen wichtig und unwichtig scheint den Messies nicht möglich. Als einigermaßen ordnungsliebender Mensch, der den Müll zwar sortiert, aber nicht ludolfesque stapelt, lässt sich ein solches Verhalten ja kaum nachvollziehen.

Heute bekenne ich mich nicht nur zum Elendstourismus via Fernsehapparat, sondern posaune gleichzeitig meine Unzulänglichkeit in die Welt hinaus: ich heiße Hera und bin ein Daten-Messie.

Als ich das vor ein paar Monaten erkannt habe und noch in der Phase des Leugnens war, wollte ich umgehend meinen Foto-Ordner auf dem heimischen PC ausmisten. Für einen normalen Menschen stellt sowas ja kein Problem dar. Aber… ich konnte irgendwie alles noch brauchen! Und meine Ordnung durchschaute nur ich selbst, allen anderen war sie fremd und eklig.

Eiskalt lief es mir den Rücken runter: mehr oder minder interessante verpixelte  JPGs aus der Google-Bildsuche,  Scans, Screenshots, Arbeitsdateien, alte Semesterarbeiten, Schriften, Videos, MP3s wuselten durch schrullig benannte Ordner, in denen Verknüpfungen zu wieder anderen abstrusen Ordnern lauerten… ein Potpourri der sinnlosesten und wichtigsten Dinge füllt die Festplatte. Ich brachte es nicht einmal übers Herz, Dateien für Programme, die ich gar nicht mehr benutze und besitze zu löschen! Wer weiß, vielleicht finde ich den passenden Installer irgendwo in den geheimnisvollen Untiefen des Computers? 

Vielleicht rufe ich doch mal beim Privatfernsehen an, damit irgendeine helfende Hand zu Kuschelrock-Klängen meinen Rechner aufräumt, während ich in Embryolage vor dem Schreibtisch liege und weine, überlegt sich…

... Hera Intrige


Hera Intrige's In- und Out-Liste

07.08.2012


IN:

- Bento-Boxen (klingt angriffslustig und sportlich, aber es geht mal wieder nur um's Futtern)

- Insektennetze vorm Fenster.

- wenn sich die vielbeschäftigte Katze mal Zeit für mich nimmt...

- Oli Klatt ist wieder da!!

- Wulle

- Carsten!

 

OUT:

- Pinkeln müssen, aber zu faul sein, auf's Klo zu gehen.

- Spinnen!!

- schweissige Polyestherhemden.

- wenn der Vermieter auf der Heimorgel aus jedem Volkslied ein zweistündiges Medley zimmert, gegen das Orgelsoli von Deep Purple gar nichts sind!

- wenn die Ohrenstäbchen alle sind.

- wenn die Alpenrosen blüh'n.


Gefahren des Alltags

02.08.2012

Voller Bewunderung beobachtet man dieser Tage wieder diese seltsamen, vom olympischen Geist erfüllten und tollkühnen Menschen, die sich todesmutig von riesigen Sprungtürmen werfen, auf hastig durch Parcours eilenden Tieren sitzen oder quirrlig über harte Schwebebalken donnern. Vor meinem geistigen Auge sehe ich da bereits immer gebrochene Schädel, ausgeschlagene Zähne und ausgerenkte Kniescheiben. Manchmal auch gebrochene Zähne, ausgeschlagene Kniescheiben und ausgerenkte Schädel. Das Schreckensszenario im Kopf bietet mir immerhin mannigfaltige Zerstreuung.

Die meisten Leute benötigen für derlei Verletzungen allerdings kaum Hilfsmittel aus dem Sportgeräteraum. Auch ich muss mich immer wieder damit auseinandersetzen, dass mein Erdendasein gespickt mit glasharten und saugefährlichen Situationen ist! Erst gestern abend kochte das Adrenalin wieder einmal durch meine verkrusteten Arterien, als ich panisch feststellen musste, dass das Ohropax nicht mehr aus dem Gehörgang zu puhlen war. Schwitzend bohrte ich auf gute alte texanische Art nach dem Wachspfropfen, machte aber alles nur noch viel schlimmer! Auch ein Wattestäbchen brachte nicht den erhofften Erfolg, mittlerweile sah ich dieses blöde Ding nicht mal mehr im Spiegel. Wimmernd und zu allem bereit griff ich zum Zahnstocher, den ich in einem möglichst vertikalen Winkel ansetzte um meine Hörfähigkeit noch bis zum nächsten Motörhead-Album zu erhalten und konnte die geschätzte Körperöffnung im Nu' von dieser bösen Blockade befreien.

Ja ja, die Gefahren pflegen stets dort im Hinterhalt zu warten, wo man sie am wenigsten erwartet. Bereits vor Wochen habe ich ein Trauma erlitten, das seinesgleichen sucht: auf dem Krämermarkt hatte ich eine Kinderarmbanduhr erstanden. Schick, sportlich und rot. Der Freude voll zeigte ich dieses reizende Accessoir meinem Liebsten beim Fernsehschauen. In diesem Moment schnellte ein Draht aus der drehbaren Lunette und bohrte sich blitzartig erschreckend tief in meinen Lieblingsfinger (den rechten Mittelfinger, den braucht man oft beim Autofahren)! Dabei war die Uhr TÜV und GS geprüft. Es gibt sicherlich bessere Methoden, einen romantischen Filmabend zu eröffnen, hoffentlich erschließt sich auch mir mal eine solche.


Mich nimmt sowas mit, aber ich versuche, nicht daran zu zerbrechen.

Bereits die EAV wusste, dass das Böse immer und überall lauert, das ist besonders unter der Dusche der Fall. Da kann man prima ausrutschen und verstört und in Schreckstarre mit debilem Blick in die Wanne poltern. Merke: Schienbeine, die man beim Sturz auf den harten Wannenrand mit dem gesamten Körpergewicht beschwert, tun arg weh. Unter der Dusche spielen sich bei mir ohnehin nur Dramen ab, denn oft bekomm' ich beim Haarewaschen Seife in die Augen! Ja! Und kämpfe ich nicht mit diesen Widrigkeiten der täglichen Körperhygiene, dreht irgendwer nebenan den Wasserhahn auf und ich wähne mich blanchiert, während mich ein süßlich zirpender Ruf "'tschuldigung!" nur unterbewusst und zu spät erreicht. Was passiert, wenn ich mir nebenher noch die Beine rasiere, wage ich gar nicht zu beschreiben.

Also, wer sich derartig verwegenen Aktivitäten wie Feldhockey, Bungeejumping oder dem gemeinen Felgaufschwung beschäftigen möchte, ist wohl wahnsinnig und braucht sich nicht über gebrochene Kniescheiben, ausgeschlagene Schädel und ausgerenkte Zähne wundern...

...findet eure,
Hera Intrige


Hera Intrige's Hinweis der Woche

19.07.2012

Hätt' der Depp Nelken mitgebracht, hätt' ich mich sicherlich gemeldet.


Vertrauen ist gut!

05.07.2012

Schön, dass es noch Menschen gibt, denen Frauen einfach mal vorbehaltlos vertrauen können...


Hera Intrige's DVD-Tipp

25.06.2012

Für all diejenigen, die nicht mal die Fussballkuckerei zur Zeit ausfüllt, hat Hera Intrige mal wieder in's DVD-Regal gegriffen und sehenswertes gefunden.  Und was mag die verworrene sie wohlheute empfehlen? Splatter, Komödie, Porno oder Krimi? Genau: 'ne Dokumentation. Beim Fernsehkucken auch noch was lernen, fand ich schon früher bei der „Sendung mit der Maus“ angenehm sinnvoll. „Skinhead Attitude“ ist  auch angenehm und angenehm sinnvoll.

Dass Skinheads nun mal nicht alle miteinander einer neofaschistischen Gesinnung frönen, ist seit Jahr und Tag bekannt, bzw. sollte bekannt sein. Die Doku setzt dieses Wissen allerdings nicht voraus und zeigt die Geschichte und wichtige Stationen einer polarisierenden und über die Jahre teilweise missverstandenen Subkultur. Obwohl der Dokumentarfilmer Daniel Schweizer den Streifen schon 2003 abgedreht hat, ist das ganze durchaus noch aktuell und man bekommt einen umfassenden Einblick in die Szene, von den betont antirassistischen SHARP-Skins, über Oi!-Skins bis hin zu wirklich fiesen Nazis,geboten. Musik und Lebensstil begeistern nicht nur kurzhaarige Zeitgenossen.

Fazit: ankucken, verstehen, bissle nachdenken, mehr wissen als vorher. So sollt's doch öfter sein, denkt sich,

Hera Intrige


Hera Intriges Fussball-Basteltipp

18.06.2012


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