Donnerstag 02.09.2010, 21:59 Uhr
SZ/BZ Blog
Treffer pro Seite

Hinter den Kulissen

02.09 2010

Tja, das klingt jetzt vielleicht spannender, als es ist. "Hiiinter deeen Kuliiiissen!" Denn auch im Theater ist es meist enttäuschend, oder zumindest desillusionierend, wenn man hinter die Kulissen blickt. Auf der einen Seite der schöne Schein, auf der anderen Seite die schnöde Realität.

Doch gemach, ganz so langweilig geht es bei uns dann doch nicht zu. Was ich eigentlich erzählen wollte:

Wir haben in dieser Woche zwei Praktikantinnen. Einmal die bereits bekannte Sophia Jedrzejczak, die letzte Woche im Blog geschrieben hat. Sodann Selina Rudolph. Könnte auch bekannt sein, denn sie ist bereits zum dritten Mal bei uns, außerdem Mitglied er Jugendredaktion. Beim ersten Mal wurde sie nach wenigen Tagen krank und musste das Praktikum abbrechen. Das hat sie aber nachgeholt, und jetzt ist sie für zwei Wochen da. Soviel Treue freut uns natürlich.

Nächste Woche kommt wieder eine junge Frau. Und Sie werden jetzt vielleicht fragen: Warum machen meist junge Frauen und nicht junge Männer ein Praktikum in der Redaktion? (Antwort: keine Ahnung.) Und warum sind Redakteure meistens Männer und nicht Frauen? (Antwort: keine Ahnung. Familie?)

Tja, das ist eine bedenkenswerte Diskrepanz, die sich hier auftut wie ein Höllenschlund und einen angähnt mit übelriechendem Brodem.

Aber da muss man pragmatisch sein und sich sagen: So isses halt.

In diesem Sinne: einen schönen guten Tag.

Plattkritik

01.09 2010

Das gehört zur täglichen Redaktionskonferenz wie die Planung der aktuellen Ausgabe: die Blattkritik.

Bei uns immer der erste Punkt auf der Tagesordnung, wird die eigene Zeitung einer kritischen Prüfung unterzogen. Dabei bewertet der jeweils Zuständige das Blatt und die einzelnen Artikel und sagt, was man wo hätte besser oder anders machen können. Oder sollen. Oder müssen.

Dazu gehört aber auch die Beobachtung der Kollegen bzw. der Konkurrenz bzw. „Mitbewerber“. Was haben die, was wir nicht haben (meistens nix), was ist bei uns besser (meistens alles), welche Themen sollten wir stärker ausbauen, et zetera.

Diese verantwortungsvolle Aufgabe wird (meistens) von Dienstag bis Montag von einem Kollegen übernommen. Doch wenn dieser einen Termin außer Haus hat, muss jemand einspringen. Heute ich.

Und ich muss sagen, ich bin schon jetzt (meine Uhr zeigt 10.33 Uhr) ganz platt. Denn andere Sächelchen gibt es auch noch zu tun, so zwischendurch und hinterdrein. Mit anderen Worten: ich könnte mal wieder eine Auszeit vertragen. Urlaub? Freier Tag? Wochenende? Schaun mer mal...

Mein neuer gelber Freund

31.08 2010

Was ist das denn? Der Opa von R2D2? Aus unehelicher Liaison mit einem charmanten Briefkasten hervorgegangen? Warm, aber doch falsch. Das ist - bitte einen Tusch, Herr Kapellmeister - das ist unser neuer Getränkeautomat.

Der alte war hee, hat nicht mehr gekühlt, also musste über kurz oder lang ein neuer her, und voila: hier isser.

Im Angebot hat er, was das durstige Herz begeht, zumindest an alkoholfreien Sachen. Säfte, Cola-Mix-Zeug, Sprudel. Muss mal reichen.

Und in diesem Sinne gilt auch: der Blog-Eintrag muss für heute ebenfalls reichen.

Bis morgen? Dann bis morgen.

Stuttgarter Vögel lieben den Chinesen

30.08 2010

Nun bricht bereits die zweite Woche meines Praktikums an. Letzte Woche habe ich viel Interessantes gelernt,unter anderem, dass mein Mitpraktikant Jan wirklich gut dichten kann;).

Momentan bin ich praktikantentechnisch noch alleine hier, aber bald bekomme ich Gesellschaft. Da darf ich mal gespannt sein :).

Übrigens: Am Wochenende habe ich endlich mal selber den Stuttgarter Hauptbahnhof gesehen, so wie die in der Zeitung mehrmals beschriebene Protestwand. Es war beeindruckend, wie viele Zettel, Karikaturen und Banner dort plaziert waren. An Fotos fehlt es mir mittlerweile nicht mehr. Aber da schon so viel über Stuttgart 21 berichtet wurde und wird habe ich mich für ein anderes Bild vom Wochenende zum heutigen Blog entschieden.

Das oben stehende Bild habe ich bei einem Chinesen aufgenommen,bei dem wir essen waren. Kurz nachdem der Gast an unseren Nachbartisch gegangen war kamen sie angeflogen. Erst war es nur einer,dann zwei und es wurden immer mehr. Da habe ich doch gleich mal die Gelegenheit genutzt und Bilder geschossen ;).

Wer hätte gedacht,dass Stuttgarter Vögel chinesische Nudel und Reis mögen. Na dann mal: GUTEN APPETIT!

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