Sport Lokal vom 01.02.2016

Radsport: Lisa Brandau fährt bei den Querfeldeintitelkämpfen in Belgien als 15. ins Ziel

Mit der WM nicht ganz zufrieden

  • Mit der WM nicht ganz zufrieden

Vom Bund Deutscher Radfahrer bekam Lisa Brandau für ihren 15. Platz bei der Querfeldein-Weltmeisterschaft die Note gut. „Sie hat ihr Niveau bestätigt und ist ein gutes Rennen gefahren“, lobte Falk Putzke, beim Verband im Referat Leistungssport tätig, am Samstag in Belgien die Deutsche Meisterin vom RSC Schönaich.

Die Athletin selbst, die bei dem Rennen in Heusden-Zolder ihr bisher bestes Ergebnis bei einer Querfeldein-Weltmeisterschaft erzielte (vorher: 2014, Platz 16), war dagegen nicht 100-prozentig zufrieden. „Ich hätte es gerne unter die ersten Zehn geschafft und habe auf eine Leistungsexplosion gehofft“, sagte sie gestern während der Rückfahrt in einem Telefonat mit der SZ/BZ.

In der Weltrangliste hatte sie sich bis zur WM zwar bis auf Rang 40 vorgearbeitet, da aber bei den Titelkämpfen nur 39 Fahrerinnen ins Rennen gingen, blieb ihr wieder nur ein Startplatz am Ende des Feldes. In die erste Kurve ging sie als Vorletzte. Von da an fuhr sie kontinuierlich nach vorne. „Die ersten beiden Runden sind mir aber sehr schwer gefallen“, bekannte sie rückblickend. Dabei liegt ihr ein schwerer Untergrund eigentlich: „Aber mein Körper wollte nicht so wie ich.“ Zwar konnte sie auf den langen Geraden jedes Mal Boden gut machen, auch ausgerechnet in der Laufpassage, sonst eine ihrer Stärken, vergrößerte sich ihr Rückstand wieder. Am Ende erreichte sie 2:15 Minuten hinter der neuen Weltmeisterin Thalita de Jong (Niederlande) das Ziel.

Die Weltmeisterschaft war für Lisa Brandau Höhepunkt und Abschluss der Querfeldeinsaison zugleich. „Ich kann unter dem Strich mit der Saison zufrieden sein“, sagte sie in ihrem Fazit, „ich bin


Von unserem Redakteur Karlheinz Reichert