Lokales vom 03.11.2016

SZ/BZ-Bürgerbarometer (12): Die Oberbürgermeister Dr. Bernd Vöhringer und Wolfgang Lützner sowie die beiden Gemeinderäte schneiden schlechter ab als vor drei Jahren

OBs und Räte waren schon beliebter

  • OBs und Räte waren schon beliebter

 

Es ist nicht mehr als ein Stimmungsbild – aber das ist ziemlich eindeutig: Die Zustimmung zur Arbeit der Oberbürgermeister von Sindelfingen und Böblingen sowie der Gemeinderäte sinkt.

Ich bin mit der Amtsführung des Oberbürgermeisters zufrieden.

Der Böblinger Oberbürgermeister Wolfgang Lützner hatte vor drei Jahren beim Blick auf die Reaktionen auf diesen Satz im Bürgerbarometer noch allen Grund zur Zufriedenheit: 2013 gaben satte 73 Prozent der Befragten an, „trifft zu“. Diesmal sagen das nur noch 42 Prozent der Befragten. Die Zahl der Unzufriedenen dagegen steigt: 22 Prozent sagen „trifft nicht zu“, sieben Prozent sagen gar „trifft überhaupt nicht zu“. 2013 waren es insgesamt nur sechs Prozent, die „trifft nicht zu“ oder „trifft überhaupt nicht zu“ als Antwort ausgewählt hatten.

Grund zum Jubeln hat aber auch Lützners Sindelfinger Amtskollege Dr. Bernd Vöhringer nicht, der sich nächstes Jahr wieder erneut zur Wahl stellt. 2013 waren 66 Prozent mit seiner Amtsführung zufrieden und wählten „trifft zu“ als Antwort, jetzt sind es noch 58 Prozent. Insgesamt 14 Prozent haben etwas an der Arbeit des OB zu mäkeln und sagen „trifft nicht zu“ oder „trifft überhaupt nicht zu“.

Ich fühle mich vom Gemeinderat gut vertreten.

Auch diesen Satz können in beiden Städten weniger Menschen unterschreiben als vor drei Jahren. In Sindelfingen sind immerhin noch 52 Prozent mit der Arbeit des Gemeinderats zufrieden (2013: 61 Prozent), in Böblingen sagen hier nur noch 36 Prozent „trifft zu“. Hier hat sich die Zustimmung zur Arbeit des Gemeinderats innerhalb der letzten drei Jahre fast halbiert: 2013 hatten noch 69 Prozent der Befragten „trifft zu“ gewählt.

 

 


Von unserem Redakteur Tim Schweiker