Donnerstag 17.05.12, 00:12 

„Winterwurf ist fehl am Platze“

21.02.2012 -

Von unserer Mitarbeiterin Saskia Drechsel

Es gibt wenige, die in der Vorbereitung und bei den deutschen Jugendhallenmeisterschaften so viel geleistet haben wie Dieter Locher. Der technische Leiter organisierte nicht nur den Auf- und Abbau der Anlagen, sondern kümmerte sich auch um die kompletten Winterwurfwettkämpfe.

Die SZ/BZ sprach mit Dieter Locher (Bild: Drechsel) über sein ereignisreiches Wochenende.

So eine große Meisterschaft verläuft nie reibungslos, mit welchen Problemen hatten Sie zu kämpfen?

Dieter Locher: „Für die Hammerwurf-Anlage mussten wir einen Schutzkäfig mieten, weil man zuvor wegen des Zaunes nur 68 Meter werfen konnte. Die Alternative Böblingen fiel aus, weil man dort Angst um den Rasen hatte. Für den Aufbau haben wir zehn Personen gebraucht.“

Wie groß war die Belastung für Sie persönlich?

Dieter Locher: „Ich musste die Logistik vorbereiten. Allein am Freitag war ich vier Mal im Baumarkt und habe Holzplatten und andere Sachen, die witterungsbedingt notwendig waren, besorgt. Zum Glück haben mich aber viele Mitstreiter entlastet. Barbara Erath hat die Einteilung der Helfer übernommen und das Ü-70-Team von Dieter Gauger stand zum Auf- und Abbau parat. Dank der Internetverbindungen konnten wir die Ergebnisse über Skype austauschen.“

Wie sieht Ihr Fazit aus?

Dieter Locher: „Trotz vieler Bedenken, gerade weil es bis kurz davor noch tiefster Winter war, ist alles gut gelaufen. Ich bin aber der Meinung, dass der Winterwurfwettkampf bei den deutschen Jugendmeisterschaften fehl am Platze ist.“

 



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