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Genuss in der Region: Neues Konzept im Schlossgarte

17.10.2013 -

Von unserem Redakteur Hansjörg Jung

Nach dem krankheitsbedingten Weggang von Bernhard Diers hat Sebastian Prüßmann das Ruder im Schlossgarten Restaurant in Stuttgart übernommen.

Der 33-jährige Prüßmann (Bilder: z) hat, bevor er nach eigenen Worten zwei Jahre in der Villa Hammerschmiede in Pfinztal bei Karlsruhe „fremd gegangen“ ist, seine ersten Meriten bereits im Hause Althoff, zu dem der Schlossgarten gehört, erworben: Als Sous-Chef unter Dieter Müller und Nils Henkel im Althoff Schlosshotel Lerbach. In der Hammerschmiede hat sich der Rheinländer bereits einen Michelin-Stern und 17 Gault Millau-Punkt erkocht.

Eine Verpflichtung, das derzeitige Rating des renommierten Hauses in Stuttgart (1 Stern, 18 Punkte) zu halten? „Wir kochen zuerst für unsere Gäste. Wenn die Führer sagen es sei gut, umso besser“, sagt Thomas H. Althoff, Geschäftsführer und Inhaber der Althoff Hotels. Das ausgegebene Ziel: Kein steifer Gourmet-Tempel zu sein, sondern eine vielfältige Gastronomie anzubieten, „ohne die Klasse zu verlassen“ – die Grundausrichtung bleibt auf der modernen französischen Küche mit regionalen Akzenten.

Diese Vielfalt erweitert das kulinarische Portfolio: Beispielsweise bei „Prüßmanns Mittagstisch“ von 12 bis 15 Uhr, mit einem Tagesgericht der regionalen Küche neu interpretiert oder Prüßmanns Lieblingskind, die „Gemüseliebe“ – ein vegetarisches Menü mit vier Gängen. Die Gemüse-Liebe hat Nils Henkel im Schlosshotel Lerbach in Sebastian Prüßmann geweckt und wird dort recht erfolgreich gehegt. Thomas Althoff: „Vegetarische Gerichte haben dort einen Anteil von 15 Prozent – das erwarten wir in Stuttgart auch.“

Gemüse in kulinarischer Hochkultur.

 



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