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Renningen: DRK-Ortsverein traf sich zur Weihnachtsfeier

Steindorfner freut sich über Spende

Die Weihnachtsfeier im DRK-Ortsverein Renningen ist immer etwas Besonderes. So auch in diesem Jahr wieder: Das Rot-Kreuz-Haus war voll besetzt, das Programm ebenso gehalt- wie stimmungsvoll, Ortsvereinsvorsitzender Michael Steindorfner ging auf gesellschaftliche Probleme ein, kündigte für das Jahr 2019 neue Herausforderungen an.
Von unserem Mitarbeiter Peter Maier

Die Freude stand dem Ortsvereinsvorsitzenden Michael Steindorfner ins Gesicht geschrieben, als er ein so volles Haus zur jährlichen Weihnachtsfeier willkommen heißen konnte. Freudig überrascht waren aber gleichermaßen die vielen Renninger DRK-Angehörigen, als sie schon beim Betreten des Rot-Kreuz-Hauses von vier Dream-Clowns aus Renningen und dem Umland pantomimisch heiter-beschwingt begrüßt wurden. Auch der musikalische Auftakt durch das junge Trompeten-Duo Josh Krämer und Jan Schmidt, die immer wieder begeistert zu Zugaben ihres Weihnachtslieder-Reigens gebeten wurden, reihte sich in den Wohlklang dieser Veranstaltung ein.

Unter den zahlreichen Gästen auch die Ehrenvorsitzende Irma Sigloch, seit über 70 Jahren im DRK ehrenamtlich tätig, die mit lang anhaltendem Beifall in der Mitte der großen Renninger Rot-Kreuz-Familie begrüßt wurde.

Mit sichtlichem Stolz stellte Michael Steindorfner fest, dass der DRK-Ortsverein Renningen „gut aufgestellt für die Hilfe am Nächsten ist“. Der Ortsverein könne „unheimlich viele Dienste“ anbieten und es sei erstaunlich, was in Renningen und Malmsheim vom Roten Kreuz und seinen Aktiven an stiller Hilfe geleistet werde. Steindorfner nannte in seiner Bilanz unter anderem die „Helfer vor Ort“-Gruppe (HvO), die Ausbildung in Erster Hilfe, die breit gefächerte Sozialarbeit auf vielen Ebenen, den Notfall-Nachsorge-Dienst (NND) sowie die ehrenamtlichen Dream-Clowns. „Das Rote Kreuz prägt das soziale Leben der Stadt in hohem Maße“, stellte Steindorfner fest.

Höhepunkt des Abends war die Übergabe einer 1000-Euro-Spende des Renninger Unternehmens Nerling Systemräume GmbH für das DRK-Projekt Dream-Clowns. Geschäftsführer Olaf Nerling sagte, sein mittelständisches Unternehmen unterstütze zu Weihnachten gerne ein Projekt, „wo wir mit unserer Spende etwas bewirken können“. Das sei bei dem landes- wie bundesweit bislang einmaligen DRK-Pilotprojekt der Dream-Clowns der Fall.

Michael Steindorfner hob auf das Leitbild von Nerling Systemräume ab – das Unternehmen kann 2020 sein 50-jähriges Bestehen feiern –, das gerade auch im Roten Kreuz eine große Rolle spiele: nämlich der ausdrückliche Hinweis darauf, dass der Mensch im Mittelpunkt des Handelns stehe. Diese Maxime der Firmenphilosophie begrüßte Steindorfner ausdrücklich und wies zugleich auf die Bedeutung des Renninger Spezialunternehmens für ein sauberes Umfeld, maßgeschneiderte Systemräume und eine Spitzen-Technologie hin.

Zum Projekt Dream-Clowns erklärte Michael Steindorfner, der auch Präsident des DRK-Kreisverbandes Böblingen ist, dass daran 30 Ehrenamtliche aus dem gesamten Landkreis Böblingen beteiligt seien – geschult von erfahrenen Dream-Doctors aus Israel. Wie erfolgreich die Arbeit in den zurückliegenden zwei Jahren verlaufen sei, verdeutliche die Zahl von rund 1600 Kindern und Jugendlichen, die an den zahlreichen Angeboten teilgenommen hätten.