Von unserem Mitarbeiter Konrad Buck · 07.12.2018

Haushalt ohne neue Schulden

Gärtringen: Gemeinderat winkt das Zahlenwerk in Rekordtempo durch

Kaum eingebracht, ist der Gärtringer Haushaltsplan für das Jahr 2019 schon verabschiedet worden: Der Gemeinderat hat das Zahlenwerk in diesem Jahr im Rekordtempo durchgewunken.

Dabei handelt es sich um den ersten Haushalt in der sogenannten doppischen Form. Die Gärtringer Kämmerin Hilde Wieland stellte in der Sitzung noch einige Änderungen vor, die sich im Vergleich zum Entwurf ergeben haben: Die Fördergelder für Kindertagesstätten und Kleinkindbetreuung sind nach einem Bescheid des Statistischen Landesamtes erhöht worden und belaufen sich nun auf 1,7 statt auf 1,4 Millionen Euro.

Bei den Schlüsselzuweisungen nach dem Finanzausgleichsgesetz erhält die Gemeinde 5,6 statt 5,3 Millionen Euro. Der Ansatz für zu sanierende Straßen und Wege ist um 40 000 Euro auf 130 000 Euro erhöht worden. „Wir haben noch einige schadhafte Stellen entdeckt“, sagte Hilde Wieland.

Aus den Reihen des Gemeinderats kamen keine Änderungsanträge – der Haushalt war bereits in einer Klausurtagung vorberaten worden. Lediglich die geplante Ausgabe für einen Rasenmähroboter des Bauhofs wurde mit einem Sperrvermerk versehen. Weil alle Gemeinderäte ihre Zustimmung signalisierten, konnte das Gremium den Haushalt bereits am Dienstag verabschieden - statt bei der Jahresabschluss-Sitzung am 18. Dezember.

Kämmerin Hilde Wieland sprach von einem „historischen Haushalt – ohne Neuverschuldung, ohne Kredite, ohne Steuererhöhungen und mit einer historisch schnellen Beratung“.