Von unserem Mitarbeiter 
Georg Schramm · 26.03.2020

Netzwerke helfen vor Ort

Böblingen: Stadt, Vereine und Initiativen organisieren Hilfe

Aktuell organisieren sich Böblinger Vereine und Initiativen, um Hilfe für die Menschen in Böblingen auf die Beine zu stellen, die momentan besonders von der Corona-Ansteckungsgefahr betroffen sind.

Die Stadtverwaltung unterstützt diese vorbildlichen Formen der Direkthilfe unter dem Motto „Gemeinsam für Böblingen“.


Wer benötigt Hilfe?


· Menschen, die sich allein oder mit ihren Angehörigen in Quarantäne befinden, weil ein Verdacht auf Ansteckung besteht oder sie sich leider bereits angesteckt haben und Virusträger sind.


· besonders gefährdete Personen – Ältere und Kranke, deren Ansteckungsrisiko um ein Vielfaches höher ist und auf die die Auswirkungen einer Erkrankung gravierender sind.


· Menschen, die keine sozialen Kontakte in Böblingen haben oder die möglicherweise die Situation aufgrund von Verständnisschwierigkeiten nicht nachvollziehen können.


Die Stadt Böblingen kann Netzwerke und Hilfesysteme unterstützen, sie kann jedoch nicht alles an Direkthilfe übernehmen. Die Stadtverwaltung wendet sich deshalb vor allem an bestehende Vereine und Organisationen, da sie Kontakt zu Mitgliedern haben, die fit sind, die nicht zur Risikogruppe gehören, die helfen können und wollen. Der Aufruf gilt natürlich auch allen Personen, die nicht im Verein sind und gerne helfen wollen. Es geht um den Aufbau von Netzwerken vor Ort: um kurze Wege und unbürokratische Hilfe im direkten Umfeld.


Grundsätzlich ist es hier für alle am einfachsten, wenn Hilfesuchende direkt in ihrem Umfeld Unterstützung finden.


Für Menschen mit besonderen Anliegen ist das städtische Kontakttelefon geschaltet (0 70 31 / 669-23 60 und E-Mail-Adresse gemeinsam@boeblingen.de). Hier wird Hilfe aus dem Netzwerk oder aus der sozialen Arbeit vermittelt.


„Gemeinsam für Böblingen“ veröffentlicht Initiativen auf www.boeblingen.de/gemeinsam,, im Amtsblatt und in den sozialen Medien. Es werden Informationen und Vorlagen bereitgestellt und es gibt als Ansprechpartnerinnen die sogenannten „Gemeinsam-Fachfrauen“ im Amt für Soziales.