Von unserem Mitarbeiter Peter Maier · 12.01.2019

Umdenken bei Sicherheitslücken

Kreis Böblingen: Junge Liberalen verabschieden die Ziele für 2019

Der Bezirksvorstand der Jungen Liberalen Nordwürttemberg hat bei seiner konstituierenden Sitzung in Böblingen die Ziele für das Amtsjahr 2019 festgelegt. Schwerpunkt ist die Unterstützung der vielen JuLi-Kandidaten zur Europa- und Kommunalwahl. Zudem betonen die Liberalen ihre Forderung nach einem Umdenken in der Sicherheitspolitik.

Der Ende 2018 gewählte Bezirksvorstand der Jungen Liberalen hat sich in Böblingen konstituiert. Zwei Böblinger wirken im neuen Vorstand der JuLis Nordwürttemberg mit. Der Grafenauer Alexander Stahl geht in seine dritte Amtszeit als stellvertretender Vorsitzender mit dem Aufgabenbereich Presse und Öffentlichkeitsarbeit.

Der 22-Jährige betonte in seiner Jahresplanung: „Wir haben alleine im Bezirk Nordwürttemberg sechs JuLi-Europakandidaten, dies zeigt wie wichtig unserer Generation ein freies und geeintes Europa ist. Auch auf kommunaler Ebene wollen viele JuLis Verantwortung übernehmen. Kernaufgabe ist es unsere Kandidaten zu vernetzen und bei ihrer Öffentlichkeitsarbeit zu unterstützen.“

Der neu in den Vorstand gewählte Beisitzer Vincent Derek Held unterstützt die Presse und Öffentlichkeitsarbeit im Amtsjahr 2019. Der 19-jährige Schüler möchte gerade Jung- und Erstwähler erreichen.

Im Bereich der Programmatik betonen die Jungen Liberalen ihre Forderung nach einem Umdenken in der Sicherheitspolitik. Behörden dürften Sicherheitslücken in IT-Systemen nicht vorhalten, um diese eventuell selbst zu nutzen. Erlangt eine deutsche Behörde Kenntnis von Sicherheitslücken jedweder Art in zivil genutzter Software, so muss die Behörde diese unverzüglich dem Hersteller der Software melden.

Der Hersteller erhalte daraufhin eine Kulanzzeit, um die Sicherheitslücke auszubessern, bevor diese der Öffentlichkeit mitgeteilt wird. Alexander Stahl betont: „Als Liberale lehnen wir jegliche Überwachungsmaßnahmen, bei der Endgeräte im Besitz der Zielperson mit Schadsoftware, etwa dem sogenannten „Staatstrojaner“, infiziert werden, entschieden ab. “