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Buchtipp des Tages

Das Licht als Lotse

Autor José Luis González Macías setzt 34 Leuchttürmen an den entlegensten Orten ein Denkmal.

Von Roman Steiner
José Luis González Macías: Kleiner Atlas der Leuchttürme am Ende der Welt

José Luis González Macías: Kleiner Atlas der Leuchttürme am Ende der Welt

Bild: Z

Licht und Dunkelheit, Wind und Wasser, Einsamkeit und Hoffnung verbinden wir mit Leuchttürmen, aber auch beeindruckende Menschen, die das Feuer bewachen. Deren Geschichten erzählt dieses Buch. Ein Buch, durch das sich wie ein Leuchtfeuer die Faszination für einen ungewöhnlichen, im Verschwinden begriffenen Arbeits- und Lebensraum zieht:

Von einem Leuchtturmwärter, der allmählich sein Augenlicht verliert und trotzdem seine Stellung hält, von einem Leuchtturm auf einer wandernden Insel, der irgendwann außer Sichtweite des Meeres steht, vom Klappern einer Schreibmaschine, das man nach dem Tod des Leuchtturmwärters nachts noch zu hören glaubt, oder einem zwölfjährigen Mädchen, das zum rettenden Engel unzähliger Schiffbrüchiger wird.

In verblüffenden Anekdoten, Illustrationen und Grafiken setzt José Luis González Macías 34 Leuchttürmen an den entlegensten Orten ein Denkmal und nimmt uns mit auf eine Reise rund um die Welt.

Info: José Luis González Macías: Kleiner Atlas der Leuchttürme am Ende der Welt, Verlag: Mare, 160 Seiten zu 24,6 x 17,7 cm (Halbleinen), Preis: 36 Euro. Hier bestellen.