

Zum letzten Mal hat Michael Madjar seinen Vater durch eine Überwachungskamera gesehen. 1138 Kilometer Fahrtstrecke von seiner oberschwäbischen Heimatstadt Tettnang entfernt geht erst das Licht in einem Innenhof an, Hunde bellen, ein Auto fährt ein. Schließlich steigt Georg Madjar an jenem 7. Januar 2022 im serbischen Ort Bečej aus dem Wagen und schleppt sich ins Haus. Drei Minuten dauert der Mitschnitt. Michael Madjar hat ihn auf seinem Handy, und ihm kommen bis heute die Tränen, wenn er die Bilder ...
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