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„Wie viel“ von Mareice Kaiser

Über die toxische Beziehung zu Geld

Vom Pfandsammler bis zur Millionenerbin: In Mareice Kaisers Buch „Wie viel. Was wir mit Geld machen und was Geld mit uns macht“ spricht die Autorin mit Menschen, die sehr viel oder sehr wenig Geld haben. Und mit Menschen, die sich irgendwo dazwischen befinden. Am Ende stellt sie die Frage: Wie kann Geld gerechter verteilt werden?
Von Ina Schäfer
Mareice Kaiser beschäftigt sich in ihren Texten mit sozialer Ungleichheit.

Mareice Kaiser beschäftigt sich in ihren Texten mit sozialer Ungleichheit. Foto: Rowohlt Verlag/Oğuz Yılmaz

Einen Hunderter macht Erwin Husel im Monat mit seinem Job. Der Job: Pfandflaschen sammeln in Berlin-Kreuzberg. „Haben oder nich’ haben“, sagt er. Husel ist 85 Jahre alt und Rentner. Von den 800 Euro Rente ...