Von unserem Mitarbeiter Peter Maier · 08.11.2018

Alles rund um den Apfel

Altdorf: Besonderes Projekt der Schüler der Adolf-Rehn-Schule

Bereits zum dritten Mal organisierte die BUND-Ortsgruppe Altdorf in Zusammenarbeit mit der Gemeindeverwaltung und der Adolf-Rehn-Schule eine Apfelaufleseaktion. Das Ziel ist, den Kindern zu zeigen, wie viel Mühe und Aufwand nötig ist, damit der Saft in Flaschen beziehungsweise Tüten abgefüllt werden kann.

Zudem soll das Bewusstsein geweckt werden, mit offenen Augen durch die Natur zu gehen und darauf zu achten, wie man das, was in diesem Jahr reichlich auf und unter Bäumen zu finden ist, auch verwenden kann.

Sehr motiviert kamen zwei Klassen zum ersten Einsatzort. Den Kindern wurde erklärt, worauf zu achten ist und was mit den aufgesammelten Äpfeln passiert – diese werden am Folgetag per Traktor und Anhänger nach Mönchberg zum Pressen gebracht, der Saft wird auf circa 78 Grad erhitzt und dann in die „Bag-in-Box“-Verpackung abgefüllt.

Dann kamen die nächsten zwei Klassen zu einem anderen Ziel – auch ihnen wurde das weitere Vorgehen erklärt. Ebenso den nächsten zwei Klassen, die zum Auflesen gekommen waren.

Den Schülern war die Begeisterung anzumerken, mal eine Unterrichtsstunde der anderen Art zu erleben. Sie stellten viele Fragen, ob Äpfel mit Schorfstellen auch verwendet werden können? Natürlich können diese verwendet werden, im Supermarkt sieht man solche Früchte nicht. Da muss das Obst eine glatte Schale haben.

Die von der BUND-Ortsgruppe zur Verfügung gestellten 160 Brezeln wurden nach getaner Arbeit schnell verzehrt, ebenso der angebotene Apfelsaft von Altdorfer Streuobstwiesen. Die Kosten für das Pressen und Verpacken des Apfelsaftes übernimmt die Gemeine Altdorf, die BUND-Ortsgruppe begleicht die Kosten für Verpflegung und Transport.

Dann wurde der in 10-Liter-Boxen abgefüllte Apfelsaft an der Adolf-Rehn-Schule angeliefert. Im Beisein von Bürgermeister Heller halfen die Dritt- und Viertklässler, die vielen Saftkartons abzuladen und sie mit dem Hausmeister im Keller der Schule einzulagern. Es waren 1300 Liter, das ergibt für jeden Schüler rund sieben Liter.