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Urteil des Landessozialgerichts

24 000 Euro an einen Heiratsschwindler

Eine Hartz-IV-Empfängerin überweist einem Mann sehr viel Geld, weil sie sich ein gemeinsames Leben mit ihm erhofft. Das Jobcenter fordert daher die Grundsicherungsleistungen zurück. Das geht nicht – urteilt das baden-württembergische Landessozialgericht.
Von Matthias Schiermeyer
Das Jobcenter fordert Transferleistungen zurück, wenn es diese für unberechtigt hält. Foto: dpa/Patrick Seeger

Das Jobcenter fordert Transferleistungen zurück, wenn es diese für unberechtigt hält. Foto: dpa/Patrick Seeger

Stuttgart - Es ist für Außenstehende schwer bis gar nicht zu verstehen, wie man auf einen Heiratsschwindler hereinfallen kann. Dafür müsste man sich wohl in die konkrete Situation der Betroffenen hineinversetzen. Doch ist dies einer 62-Jährigen aus dem Landkreis Heilbronn passiert.

Insgesamt 24 000 Euro hat sie dem Mann von November 2016 bis Januar 2017 gezahlt – aus dem Erbe der Mutter, wie sie sagt, und in der irrigen Annahme, sie könne sich mit ihm ein gemeinsames Leben aufbauen. Sie hat ihm ...

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