

40 Jahre später kamen die Damen und Herren im Weiler Rathaus zusammen und erzählten ein wenig aus dem Nähkästchen. Am Tisch saßen Theodor Buck, Karin Prohaska, Fritz Philippin, Rosemarie Lauber und Margot Müller. Heidi Gann – die vierte Frau im Bunde – ist inzwischen verstorben. Gegenüber nahmen Musikschulleiter Franz Laupheimer sein Stellvertreter Friedbert Holz und Tanja Kübler, die Leiterin des Amts für Jugend und Soziales. „Der 40. Geburtstag der Musikschule ist ein stolzer Anlass für ein Treffen“, sind sich alle einig. Und eine gute Gelegenheit, noch mal auf die Anfänge zurückzublicken.
Die vier Frauen standen durch ihre Kinder in Kontakt miteinander. 1977 organisierten sie die musikalische Früherziehung und waren der Ansicht, „danach müsse es auch irgendwie weitergehen“. Sie streckten ihre Fühler aus. Die Stadt Weil der Stadt lehnte es damals aber ab, die Trägerschaft zu übernehmen. „Der Gemeinderat wollte das nicht“, erinnert sich Fritz Philippin, der zu der Zeit Mitglied im Gremium war. Und nach einer kurzen Pause: „Wahrscheinlich aus Kostengründen.“ Und so reifte die Idee einen Verein zu gründen, der die Musikschule betreiben sollte.
Die Stadt erklärte sich bereit, Zuschüsse zur Arbeit zu geben. „Das war schon mal eine Riesenhilfe“, so Karin Prokaska. In ihrem ersten Jahr umfasste das Angebot der Musikschule Unterricht am Klavier, an der Geige und auf der Flöte. Von da an zeigte die Kurve steil nach oben. Innerhalb von vier Jahren stieg die Schülerzahl auf 400 an. Heute sind es etwa 600 Schüler.
Info
Die Musikschule feiert ihr 40-jähriges Jubiläum mit vielen Veranstaltungen und natürlich Konzerten. Los geht es am Samstag, 3. März, um 19 Uhr in der Aula des Bildungszentrums. Zu hören sind die Combo der Musikschule, der Streicherspielkreis, das Orchester sowie die Preisträger von „Jugend musiziert“.
Erinnerten an die Anfänge der Musikschule (sitzend von links) Theodor Buck, Karin Prohaska, Fritz Philippin, Rosemarie Lauber, Margot Müller (stehend) Musikschulleiter Franz Laupheimer und Tanja Kübler, Leiterin des Amts für Jugend und Soziales. Bild: Strienz



