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Gemeinderat

Aidlingen investiert kräftig in die Abwasserbeseitigung

Neben hohen Investitionen müssen auch Verluste aus früheren Jahren berücksichtigt werden.
Neben hohen Investitionen müssen auch Verluste aus früheren Jahren berücksichtigt werden. Bild: Richter

Neben hohen Investitionen müssen auch Verluste aus früheren Jahren berücksichtigt werden. Bild: Richter

Bild: Richter

Aidlingen. In der Novembersitzung des Gemeinderates Aidlingen sollen die Abwassergebühren für 2027 beschlossen werden. Jetzt ging es um die Kalkulationsgrundlage dafür.

2,176 Millionen Euro betragen die ordentlichen Aufwendungen in diesem Jahr. Das sind knapp 350 000 Euro weniger als im vergangenen Jahr. Allerdings sind im Planansatz 2026 die Fehlbeträge der vorangegangenen Jahre in der Kalkulationsgrundlage noch nicht eingerechnet. Im Kalkulationsjahr 2027 werden die Verluste aus dem Jahr 2022 verrechnet. Diese betragen beim Schmutzwasser knapp 685 000 Euro und beim Niederschlagswasser knapp über 46 000 Euro.

Investitionen

An Investitionen stehen 2027 an: 70 000 Euro für die Schneckenhebeanlage. Ein neues Tor am Rechengebäude mit 25 000 Euro. Der Betrag wurde bereits im Jahr eingeplant, aber nicht abgerufen. Für Preissteigerungen bei der Kanalbefahrung und höheren Sanierungskosten sind 80 000 Euro vorgesehen.

Investitionen sind für knapp zwei Millionen Euro notwendig und sind um 52 500 Euro höher als im Vorjahr. Größere Ausgaben entstehen weiterhin für die Erneuerung der Regenüberlaufbecken mit einer Dreiviertel Million Euro, die maschinelle Überschusschlammeindickung in der Kläranlage mit 550 000 Euro, die Sanierung der Sonnenbergstraße mir einer halben Million Euro und für allgemeine Kanalsanierungen sind 100 000 Euro eingeplant. Für die Ertüchtigung der Regenüberlaufecken gibt es Fördermittel in Höhe von 455 000 Euro.

Bei der Kalkulation werden die Gebühreneinnahmen dagegen gestellt. Kreditaufnahmen und Tilgungen sind auch noch nicht in dieser Kalkulation vorhanden.

Der Verwaltungsausschuss hat diesen Tagesordnungspunkt vorberaten und dem Gemeinderat Zustimmung empfohlen. Genauso erfolgte es dann auch einstimmig ohne Diskussion.