

Kreis Böblingen. Im Landkreis ist die Zahl der Arbeitslosen im Oktober 2026 leicht zurückgegangen. Insgesamt waren 10.166 Menschen arbeitslos gemeldet. Das sind 55 Personen weniger als im Vormonat. Gegenüber dem Vorjahr ist die Zahl jedoch um 524 Personen beziehungsweise 5,4 Prozent gestiegen. Die Arbeitslosenquote blieb mit 4,5 Prozent gegenüber September unverändert. Vor einem Jahr hatte sie bei 4,2 Prozent gelegen.
Gunnar Schwab, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Stuttgart, erklärt: „Der Rückgang der Arbeitslosigkeit im Oktober ist ein positives Signal. Dennoch bleibt die Lage am Arbeitsmarkt angespannt: Es sind mehr Menschen arbeitslos als vor einem Jahr und die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten geht zurück.“
Besonders aufmerksam müsse man man auf die Entwicklung bei jungen Menschen schauen. Zwar sei die Jugendarbeitslosigkeit gegenüber dem Vormonat gesunken, im Vergleich zum Vorjahr liege sie jedoch deutlich höher. „Es bleibt wichtig, junge Menschen frühzeitig zu erreichen, sie beim Übergang von der Schule in Ausbildung und Beruf zu unterstützen und gemeinsam mit den Betrieben Perspektiven zu schaffen“, so Gunnar Schwab.
Die Zahl der arbeitslosen jungen Menschen im Alter von 15 bis unter 25 Jahren ist im Landkreis Böblingen im Oktober gegenüber dem Vormonat um 2,9 Prozent auf 833 gesunken. Im Vergleich zum Vorjahr entspricht dies einem Anstieg um 142 Personen beziehungsweise 20,5 Prozent.
Bei den unter 20-Jährigen waren 189 Menschen arbeitslos gemeldet. Damit blieb die Zahl gegenüber September unverändert. Im Vergleich zum Vorjahr stieg sie um 31 Personen beziehungsweise 19,6 Prozent.
Im Oktober wurden im Kreis Böblingen 496 Arbeitsstellen neu gemeldet. Das sind 87 Stellen beziehungsweise 14,9 Prozent weniger als im Vormonat und acht Stellen beziehungsweise 1,6 Prozent weniger als im Oktober des Vorjahres. Der Bestand an gemeldeten Arbeitsstellen erhöhte sich gegenüber September um fünf auf 2196 Stellen. Im Vergleich zum Vorjahr waren damit 60 Stellen beziehungsweise 2,7 Prozent weniger gemeldet.




