

Weil im Schönbuch. Vom Azubi zum Vorstand: Das ist der Werdegang von Rainer Schäfer, der nach seiner Ausbildung bei der Genossenschaftsbank Weil im Schönbuch eG dem Haus treu blieb. Nach dem Einstieg in die Kreditabteilung übernahm er 1986 die Leitung und begleitete Kunden in allen Phasen – vom Eigenheim bis zu Firmeninvestitionen. Seit dem 1. Februar 2001 war er als Marktvorstand für das Kundengeschäft und den Vertrieb verantwortlich.
„Trotz all dieser Belastungsfaktoren, kann ich nach 24 Jahren als Vorstand den Weg beruhigt frei machen und übergebe meinem Nachfolger eine kerngesunde Bank, die auf einem guten soliden Fundament steht“ so Rainer Schäfer.
Ende Februar wechselte er nach 46 Jahren aktiver Zeit bei der Genoba in die Altersteilzeit. Sein Nachfolger ist Christian Schauer, ebenfalls ein Eigengewächs der Bank, der 2003 von Schäfer als Auszubildender eingestellt wurde. Schauer durchlief das komplette Kundengeschäft, leitete Zweigstellen und war Vertriebsleiter, absolvierte nebenbei sein Masterstudium und die Kurse an der Genossenschaftsakademie Montabaur.
„Wenn der Marktvorstand aus dem eigenen Haus kommt und die Kunden bereits bestens kennt, kann das nur zum Vorteil aller sein und spricht für Kontinuität sowohl bei den Kunden als auch bei den Mitarbeitern“, sagt Rainer Schäfer. „Fast 60 Prozent der aktuellen Mitarbeiter haben ihre Ausbildung bei der Genoba gemacht oder sind noch dabei – ein Erfolgsfaktor für Kundennähe und Marktanteil“, heißt es in der Pressemitteilung.
Beim Abschiedsfest erhielt Rainer Schäfer viel Wertschätzung von Vorstand, Aufsichtsrat und Team. „Du hast gesteuert, entschieden, die Bank geprägt und in allen Gremien immer für unsere Genoba und unsere Bankgröße gekämpft“, würdigte Vorstandskollege Enrico Hubert.



