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Zeichen für Vielfalt

Böblingen hisst die Regenbogenflagge

Eine Brücke der Solidarität zu den Kulturwochen anlässlich des Christopher Street Day in Stuttgart.
Von Peter Maier
Die Flaggen sind am Alten Rathaus, in Dagersheim und an der Albabrücke bis 31. Juli gehisst. Bild: z

Die Flaggen sind am Alten Rathaus, in Dagersheim und an der Albabrücke bis 31. Juli gehisst. Bild: z

Böblingen. Oberbürgermeister Dr. Stefan Belz und der Arbeitskreis (AK) Queer im Landkreis Böblingen haben die Regenbogenflagge gehisst. Damit setzen Stadt und AK Queer ein starkes Zeichen für Vielfalt, eine der besonderen Stärken Böblingens.

Vor dem Flaggenhissen tauschten sich Vertreter aus dem Gemeinderat, dem Jugendgemeinderat, der Verwaltung, von ProFamilia und Jugendliche aus dem Jugendhaus casa nostra über die Frage aus, wie queere Jugendliche in Böblingen gestärkt werden können. Dabei stellte Mia Sauer, die ein Freiwilliges soziales Jahr im casa nostra macht, konkrete Verbesserungsvorschläge vor, die im Rahmen der „queer time“ mit Jugendlichen gesammelt wurden: mehr genderneutrale Toiletten, mehr queere Angebote und einen Christopher Street Day Böblingen im nächsten Jahr. Auch die anderen Wortbeiträge aus der Runde, darunter stellvertretend OB Dr. Stefan Belz, betonten: „Queere Menschen sind Teil unserer Stadtgesellschaft. Es ist wichtig, für die Belange queerer Jugendlicher in Schulen, auch bei pädagogischen Fachkräften, zu sensibilisieren.“

Die Flaggen sind am Alten Rathaus, in Dagersheim und an der Albabrücke bis 31. Juli gehisst. So schlagen sie eine Brücke der Solidarität zu den Kulturwochen anlässlich des Christopher Street Day in Stuttgart. Diese stehen unter dem Motto: „Nicht mit uns! Gemeinsam sicher und stark“.

Die Veranstaltung wurde im Rahmen der Partnerschaft für Demokratie Böblingen durchgeführt, die im Rahmen des Bundesförderprogramms „Demokratie leben!“ vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert wird.