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Inklusive Schnippeldisco

Böblingen: Nachhaltigkeit, Klimaschutz und gelebte Teilhabe

Im Böblinger Treff am in Zusammenarbeit mit der Initiative Essbare Stadt Böblingen.
Von Ronald Lars
Gute Laune und gemeinsam etwas Leckeres zubereiten: Organisiert wurde die Veranstaltung von der Behindertenbeauftragten der Stadt Böblingen, Nora Marr, gemeinsam mit der Initiative Essbare Stadt.

Gute Laune und gemeinsam etwas Leckeres zubereiten: Organisiert wurde die Veranstaltung von der Behindertenbeauftragten der Stadt Böblingen, Nora Marr, gemeinsam mit der Initiative Essbare Stadt.

Bild: Stadt Böblingen

Böblingen. Musik, gemeinsames Kochen und gelebte Inklusion: Im Mehrgenerationenhaus Treff am See in Böblingen fand eine inklusive Schnippeldisco statt. Organisiert wurde die Veranstaltung von der Behindertenbeauftragten der Stadt Böblingen, Nora Marr, gemeinsam mit der Initiative Essbare Stadt Böblingen.

Teilgenommen haben Bewohner der Wohngruppen VK Förderung von Menschen mit Behinderungen und andere interessierte Menschen aus Böblingen. In fröhlicher Atmosphäre wurde gemeinsam geschnippelt, gekocht und gegessen – begleitet von Musik und viel guter Laune.

Die Initiative Essbare Stadt Böblingen verarbeitete dabei gespendete Lebensmittel von Foodsharing, die sonst weggeworfen worden wären, zu schmackhaften Gerichten. Damit setzte die Veranstaltung ein deutliches Zeichen für Nachhaltigkeit, Klimaschutz und einen bewussten Umgang mit Ressourcen.

Begegnung und Austausch

Auch die Wahl des Veranstaltungsortes unterstrich den inklusiven Ansatz: Der Treff am See ist ein Stadtteiltreff und Mehrgenerationenhaus in Böblingen, der von Anfang an barrierefrei geplant und gebaut wurde. Ziel war es, Räume zu schaffen, in denen Begegnung, Austausch und gemeinsames Tun für alle Menschen – unabhängig von Alter oder Beeinträchtigung – selbstverständlich möglich sind. Gerade für Veranstaltungen wie die inklusive Schnippeldisco bietet der Treff am See ideale Voraussetzungen.

Die Behindertenbeauftragte Nora Marr hob hervor, wie wichtig solche Formate für eine inklusive Stadtgesellschaft sind: Sie schaffen Raum für Begegnung, stärken Selbstbestimmung und machen deutlich, dass Inklusion und Teilhabe untrennbar mit Nachhaltigkeit und sozialem Zusammenhalt verbunden sind.