Menü
Fußball – Landesliga

Böblingens Trainer teilt gegen Schiedsrichter aus

Die wichtigen Entscheidungen bei der 0:1-Heimniederlage gegen den 1. FC Eislingen fallen zuungunsten der SV Böblingen aus.
Böblingens Trainer Slobodan Markovic platzt beinahe die Hutschnur.

Böblingens Trainer Slobodan Markovic platzt beinahe die Hutschnur.

Bild: photostampe

Fußball. Aufgrund einer völlig unnötigen 0:1-Heimniederlage gegen den 1. FC Eislingen kann die SV Böblingen in Sachen Klassenerhalt immer noch nicht Vollzug melden. Zwar macht man sich am Silberweg in dieser Hinsicht keine allzu großen Sorgen mehr, das Abrutschen auf den unteren Relegationsrang ist aber immer noch möglich. „Meiner Mannschaft kann ich eigentlich gar nicht viel vorwerfen, sie hat nur wenig falsch gemacht“, war Slobodan Markovic durchaus zufrieden.

Der Unmut des Böblinger Trainers richtete sich vielmehr an den Unparteiischen Finn Kittelmann (SV Walddorf), der den Hausherren einen klaren Strafstoß verwehrt hatte. In der 69. Minute hatte sich Oliab Calemba an der Grundlinie um Gegenspieler Yasir Köse gedreht, der den SVB-Flügelspieler mit beiden Händen zu Boden riss. Die Pfeife des Schiedsrichters blieb aber zum Ärger der SVB stumm. „Es gab drei elfmeterreife Szenen für uns, das war die klarste“, wütete Slobodan Markovic.

Doppelt bitter

Doppelt bitter für die Hausherren war, dass die an sich harmlosen Eislinger kurz darauf durch Marco Bühler in Führung gingen – aus stark abseitsverdächtiger Position. „Das war die zweite gegnerische Chance im gesamten Spiel und auch in diesem Fall entscheidet der Schiedsrichter zu unseren Ungunsten“, war der SVB-Coach bedient.

Von seiner Elf bekam er viel Brauchbares zu sehen – auch wenn es an der Effizienz fehlte. Ein belebendes Element war Winterneuzugang Ibrahim Özpinar, der in seinem ersten Spiel für die Böblinger überzeugen konnte. In der 51. Minute pfiff ihm Finn Kittelmann eine Vorteilssituation ab. „Ibo wäre durchgewesen“, ärgerte sich Slobodan Markovic. Dass seine Mannschaft am Ende mit leeren Händen dastand, fühle sich seiner Meinung nach „nicht gerecht“ an. „Wir haben jetzt noch drei Chancen, um die für den Klassenerhalt fehlenden drei Punkte zu holen.“

SV Böblingen: Zivny, Stöckle (82. Adrian Körtge Corral), Hamann, Häßler, Dodoli, Hlebec, Arellano Torres, Gkiagkiaev (79. Keysan), Calemba, Cilhüseyin (46. Traub), Lendl (46. Özpinar)