Menü
Kirche

Dagersheim/Darmsheim: Neuer Begegnungsort für mehr Teilhabe

Die Süddeutsche Gemeinschaft Dagersheim/Darmsheim schafft neue Räume für Kinder, Jugendliche, Familien und Begegnung. Der Neubau soll auch Barrieren abbauen.
Von unserer Redaktion
Zu dem Richtfest der Süddeutschen Gemeinschaft kamen zahlreiche Gäste aus der lokalen Politik, den Kirchen und Vereinen sowie Unterstützer, Handwerker und Gemeindemitglieder. $$$Bild: z

Zu dem Richtfest der Süddeutschen Gemeinschaft kamen zahlreiche Gäste aus der lokalen Politik, den Kirchen und Vereinen sowie Unterstützer, Handwerker und Gemeindemitglieder. $$$Bild: z

Bild: Z

Dagersheim/Darmsheim. Die Süddeutsche Gemeinschaft Dagersheim/Darmsheim hat Richtfest für ihren Erweiterungsbau „Frei.Raum“ gefeiert. Mit dem Bauprojekt reagiert die Gemeinde auf das Wachstum ihrer Angebote für Kinder, Jugendliche und Familien. Zugleich soll das neue Gebäude ein offener Begegnungsort für Menschen unterschiedlicher Generationen werden.

Im Mittelpunkt steht die Absicht, „Raum zu schaffen, in dem alle willkommen sind“. Die bisherigen Angebote der Gemeinde sind in den vergangenen Jahren deutlich gewachsen. Wöchentlich nehmen inzwischen mehr als 200 junge Menschen an Kleingruppen teil. Die Kinderferienwoche erreicht nach Angaben der Gemeinde jedes Jahr mehr als 300 Kinder. Getragen wird diese Arbeit von rund 180 ehrenamtlichen Mitarbeitenden.

Der Erweiterungsbau soll künftig vor allem die Kinder- und Jugendarbeit entlasten. Geplant sind mehrere Jugendräume sowie ein großes Foyer mit Cafeteria. Dieser Bereich soll als Treffpunkt dienen und Begegnungen auch über die bestehenden Gemeindeangebote hinaus ermöglichen.

Schwerpunkt Barrierefreiheit

Ein weiterer Schwerpunkt ist die Barrierefreiheit. Das bisherige Gebäude ist rund 100 Jahre alt und für Menschen mit Rollstuhl, Rollator oder Kinderwagen nur eingeschränkt zugänglich. Der Neubau soll hier Abhilfe schaffen. Vorgesehen sind ein Aufzug, barrierefreie Sanitäranlagen und großzügigere Zugänge. Damit sollen mehr Menschen selbstständig an Veranstaltungen und Angeboten teilnehmen können.

Neben dem Bauprojekt plant die Gemeinde auch eine inhaltliche Erweiterung ihrer Arbeit. Unter dem Leitgedanken „Köpfe und Steine“ will sie nach eigenen Angaben nicht nur in Gebäude, sondern auch in Menschen investieren. In naher Zukunft ist deshalb die Anstellung eines Jugendpastors vorgesehen. Dadurch sollen die pädagogische Arbeit sowie die Zusammenarbeit mit Schulen, Vereinen und der Stadt ausgebaut werden.

Neben dem Bauprojekt plant die Gemeinde auch eine inhaltliche Erweiterung ihrer Arbeit. Unter dem Leitgedanken „Köpfe und Steine“ will sie nach eigenen Angaben nicht nur in Gebäude, sondern auch in Menschen investieren. In naher Zukunft ist deshalb die Anstellung eines Jugendpastors vorgesehen. Dadurch sollen die pädagogische Arbeit sowie die Zusammenarbeit mit Schulen, Vereinen und der Stadt ausgebaut werden.