

Handball. Nach einem desolaten Auftritt gingen die Herrenberger Zweitliga-Frauen im Kellerderby gegen die SG Mainz Bretzenheim mit 25:37 unter. Obwohl die SG-Anhänger unter den knapp 250 Zuschauern in der Markweghalle ihr Team 60 Minuten lautstark unterstützten, fanden die Kuties nie wirklich ins Spiel.
„Das war unser schwächstes Spiel überhaupt“, stellte SG-Trainer Hans Christensen anschließend enttäuscht fest, dass ihm vor allem die Art und Weise der Niederlage nicht gefallen hatte. „Wir waren in allen Belangen zu langsam und wurden überrollt“, lautete seine Einschätzung nach dem Spiel.
Auch die Torhüter-Statistik sprach Bände: Während auf Herrenberger Seite gerade mal 14 Prozent gehaltene Bälle registriert wurden, entschärfte Julia Wenselowski im Tor der Gäste über 40 Prozent aller Würfe – darunter drei Siebenmeter und etliche freie Würfe. „Sie hat uns kaputtgemacht“, meinte Hans Christensen bei der Pressekonferenz – und kürte die zweifache Torschützin zur Spielerin des Tags auf Mainzer Seite.



