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Die SZ/BZ-Montagsgrafik

Der Badezentrum-Neubau kurz erklärt

Was in den nächsten Jahren passieren soll und mit welchen Kosten die Stadt rechnet.
Von Jürgen Wegner
Die Eckpunkte.

Die Eckpunkte.

Bild: Notebooklm/Teufel

Sindelfingen. Es war das Aufregerthema der vergangenen Woche: Der Sindelfinger Gemeinderat hat dafür gestimmt, bei den Planungen für ein neues Hallenbad tiefer einzusteigen. Dafür soll die Stadt kein Geld mehr in Ideen für die umfassende Sanierung und Attraktivierung des Badezentrums im Bestand ausgeben. Damit ist zwar noch nicht beschlossen, dass das Bad tatsächlich abgerissen und neu gebaut wird, aber die Absicht ist klar formuliert. Ein Bürgerentscheid bleibt trotzdem möglich.

Hintergrund der Entwicklung ist, dass in Sindelfingen die Kosten aus dem Ruder laufen. Jahrelang stand ein Abriss des Badezentrums nicht im Raum. Vielmehr drehten sich die Debatten darum, in welchem Ausmaß es ausgebaut und attraktiver werden soll. Dann sind die Gewerbesteuern in den Keller gerutscht, dazu kommt ein Sanierungsstau, den die Stadt mit 950 Millionen Euro beziffert.

29 von 38 anwesenden Stadträten hatten am Dienstag für den Vorschlag der Verwaltung gestimmt. Sechs Tage zuvor hatte es eine zweistündige Debatte in der gemeinsamen Sitzung des Sportausschusses und des Verwaltungs- und Finanzausschusses gegeben.

Die SZ/BZ-Montagsgrafik zeigt die wichtigsten Kennzahlen, die Stand heute auf dem Tisch liegen.