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Sindelfingen: Bei der Stippvisite in den Flüchtlingsunterkünften fordert Roland Bernhard die Beteiligung weiterer Kommunen

Der Landrat sieht sich im Hamsterrad

Von unserem Mitarbeiter Bernd Heiden

Vor neun Monaten ist er aus Somalia geflüchtet. Im Auto ging’s über Äthiopien und den Sudan nach Libyen, mit dem Boot übers Mittelmeer nach Italien und weiter nach Deutschland. Nach drei Monaten in der Erstaufnahmeeinrichtung in Karlsruhe lebt Muhamed Kader jetzt in der Sindelfinger Nüßstraße als einer von derzeit 143 Flüchtlingen, die in der Gemeinschaftsunterkunft eine Bleibe gefunden haben.

Das kleine Zimmer im ersten Stock des ehemaligen Labors teilt er sich mit drei weiteren Flüchtlingen aus ...

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