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Sindelfingen/Winterthur: Sensoren der Kistler-Gruppe messen die Zuverlässigkeit von Treibstoffventilen für bemannte Allraketen

Der Weg vom Flugfeld zum Mars

Mit Hilfe der Schweizer Firma Kistler, die ihre Deutschland-Zentrale auf dem Sindelfinger Teil des Flugfelds angesiedelt hat, will die amerikanische Weltraumbehörde Nasa Astronauten wieder zum Mond und später auch zum Mars schicken.
Von unserem Redakteur 
Karlheinz Reichert

Zum ersten Mal betraut die Nasa die Kollegen aus Europa mit dem Bau eines kritischen Teils der Rakete: Das europäische Servicemodul ESM sitzt im Raumfahrzeug direkt unter der Kabine der Besatzung. Dieses Modul besteht aus dem Antrieb sowie der gesamten Technik, die für das Überleben von Menschen im All nötig ist – die Klimaanlage sowie die Versorgung mit Atemluft, Strom und Wasser. Den Bau übernimmt die Raumfahrtabteilung von Airbus.

Um diese Systeme auf Herz und Nieren testen zu können, hat Airbus dazu eigens ein Antriebsqualifikationsmodell gebaut. Eine besonders gravierende Gefahrenquelle stellen die Treibstoffventile dar. Funktionieren diese nicht perfekt aufeinander abgestimmt, kann sich das hochexplosive Treibstoffgemisch entzünden. Um dieses Risiko auszuschließen, wurde das Antriebsqualifikationsmodell mit mehreren Drucksensoren ausgerüstet. Airbus entschied sich dabei für den Schweizer Messtechnik-Experten Kistler. Der komplette Artikel steht in der Freitag-Ausgabe der SZ/BZ.