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In Corona-Zeiten ist es wertvoller denn je: das Einfamilienhaus. Eine Jury hat nun im Auftrag des Callwey Verlags die fünfzig besten Häuser des Jahres gekürt.
Von Ulla Hanselmann
Kostengünstig, nachhaltig und mit der Natur verwoben: Das „Langhaus“ von Aretz Dürr Architektur ist der erste Preisträger.
Der erste Preis ist mit 10 000 Euro dotiert. Ein massiver Sockel aus Stahlbeton hebt die Räume zum Schutz gegen die Witterung leicht über das leicht geneigte Hanggrundstück.
Aretz Dürr Architektur: „Das Langhaus“: Die Auskragung des Giebeldachs richtet sich nach den Sonnenständen. Im Sommer schützt sie den Wohnraum und die längsseitig vorgelagerte Veranda vor Überhitzung. Auch die hinterlüftete Dachhaut aus feinstrukturiertem Wellblech schafft sommerlichen Wärmeschutz, zusammen mit den großformatigen Dachfenstern kühlen die Räume nachts effektiv aus.
Aretz Dürr Architektur: „Das Langhaus“: Im Winter sorgt die Zweifachverglasung für solare Wärme und aktiviert den schwimmenden Zementestrich als Nachtspeicher.
Aretz Dürr Architektur: „Das Langhaus“
Stuttgart - Das Einfamilienhaus war schon immer ein Privileg. Die Corona-Pandemie macht es wertvoller denn je: Dieser private, individuell an die Vorstellungen der Nutzer angepasste Rückzugsraum erfüllt ...