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Philip Manow zur Bundestagswahl 2021

Die lähmend-alternativlosen Merkeljahre sind vorbei

Philip Manow erklärt den Aufstieg von Populisten wie der AfD mit einer „Krise der Repräsentation“. Doch mit der neuen Regierung könnte es besser werden, sagt der Bremer Politologe im Interview.
Von Jan Georg Plavec
16 Jahre lang alternativlos an der Macht: Angela Merkel
 Foto: dpa/Michael Kappeler

16 Jahre lang alternativlos an der Macht: Angela Merkel Foto: dpa/Michael Kappeler

** Stuttgart** - Philip Manow ist an der Uni Bremen Professor für vergleichende politische Ökonomie. Seine Arbeit zum Populismus ist in der Fachwelt viel beachtet. 2020 erschien „(Ent-)Demokratisierung der Demokratie“ bei Suhrkamp. Im Interview spricht er über die „Krise der Repräsentation“ in Deutschland, was das mit der Bundestagswahl zu tun hat, mit der AfD und 16 Jahren Merkel-Kanzlerschaft.

Herr Manow, Sie beklagen eine Krise der Repräsentation. Wie äußert die sich?

Viele sagen, dass der Populismus ...

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