

Böblingen. Anlässlich des diesjährigen Jubiläums der Landesgartenschau 1996 lädt die Städtische Galerie am Sonntag, 26. Juli, von 15 bis 17 Uhr zu einer besonderen kombinierten Veranstaltung mit Gespräch und anschließendem Außentermin ein. Denn vor 30 Jahren veränderte die Landesgartenschau 1996 das Gesicht Böblingens nachhaltig.
Aus versiegelten Flächen entstand eine weitläufige Park- und Seenlandschaft, die einem gesamtkunstwerklichen Konzept folgt und bis heute die Lebensqualität der Stadt prägt. Mehrfach mit Architektur- und Städtebaupreisen ausgezeichnet, gilt sie als Meilenstein der Böblinger Stadt- und Freiraumentwicklung.
Anknüpfend an das damalige Motto „Wunder – Garten – Phantasie“ haben die Städtische Galerie Böblingen und das Amt für Stadtentwicklung und Städtebau eine außergewöhnliche Kombinationsveranstaltung konzipiert. Sie macht die faszinierende Geschichte der Landesgartenschau sowie das Zusammenspiel von Gartenbau, Landschaftsarchitektur und Kunst aus der Perspektive von Zeitzeuginnen und Zeitzeugen sowie weiteren Verantwortlichen erlebbar. Gleichzeitig lädt sie dazu ein, die bis heute sichtbaren Spuren und Relikte dieses bedeutenden Projekts im Stadtbild neu zu entdecken.
Den Auftakt bildet am Sonntag ein Gespräch zwischen Dietmar Weber (Leiter Abteilung Stadtentwicklung und Stadtgestaltung im Amt für Stadtentwicklung und Städtebau) und Chasid Winograd, Stadtplaner und damaliger Direktor der Landesgartenschau GmbH. Gemeinsam blicken sie auf die Entstehung und Realisierung dieses Großprojekts zurück, erinnern an Visionen, Herausforderungen und kreative Ideen und zeigen auf, wie aus einem asphaltierten Parkplatz eine blühende Park- und Seenlandschaft mit einzigartiger Aufenthaltsqualität entstehen konnte.
Im Anschluss begeben sich die Teilnehmenden auf eine spannende Spurensuche entlang der Seeufer bis zur Rosengarten-Anlage. Begleitet wird der kleine Spaziergang von Erika Winograd und Corinna Steimel, die ihn mit kunst- und gartengeschichtlichen Einblicken bereichern. Ein besonderer Programmpunkt ist zudem die Beschilderungsaktion am Kunstwerk „Vom Chaos zum Kosmos“ von Siegfried Ulmer, das den Geist der Landesgartenschau – die gelungene Versöhnung von Kunst und Natur – eindrucksvoll widerspiegelt. Zum Abschluss erwartet alle Teilnehmenden eine blumig duftende Überraschung. Treffpunkt ist um 15 Uhr das Foyer des Museums Zehntscheuer, Pfarrgasse 2.




