

Renningen. Nach der Begrüßung durch den CDU-Vorsitzenden Markus Wersich folgte ein Impuls zur Gemeinderatswahl und ein Grußwort durch den Bundestagsabgeordneten Marc Biadacz, der sich online zugeschaltet hatte. Marc Biadacz begrüßte die Anwesenden und bestärkte den Renninger Stadtverband, zuversichtlich in die Wahl zu gehen. Nachdem alle Regularien erfüllt waren, ging es an die Aufstellung der Liste.
In einer kurzen Vorstellungsrunde stellten sich alle anwesenden Bewerber für die Gemeinderatswahl vor. In vier Blöcken (6-6-5-5) wurde über den vorliegenden Wahlvorschlag in geheimer Wahl abgestimmt. Alle im Wahlvorschlag aufgeführten Kandidaten mit den jeweiligen Listenplätzen wurden mehrheitlich gewählt. Alle nahmen die Wahl an. Die Feststellung der Ordnungsmäßigkeit der Wahl erfolgte einstimmig. Zwischen den einzelnen Wahlgängen berichtete Wolfgang Steudle aus dem Renninger Gemeinderat. Aktuelle Themen sind die Renovierung der Realschule, der Sporthallenneubau, die Umgestaltung der Lehenbühlstraße, das Neubaugebiet Schnallenäcker, der Hochwasserschutz entlang des Rankbachs, die Energieversorgung der Rankbachhalle, der Bevölkerungsschutz (Frühwarnung durch Sirenen). Das nächste Jahr in Renningen wird spannend aufgrund des Umzugs von Teilen der Stadtverwaltung in das ehemalige Volksbank-Gebäude in der Bahnhofstraße, der Renovierung der Friedrich-Silcher-Schule in Malmsheim, der Wasserversorgung in Renningen und Malmsheim und der Kindergartensituation im Gebiet Schnallenäcker III.
Obwohl durch die Ansiedlung von Mercedes-Benz und Porsche die Steuereinnahmen gut sind, kam es im Kernhaushalt zu einem Einbruch der Grunderwerbsteuer. Besondere Aufwände entstehen durch die Maßnahmen für Flüchtlinge, Bürgergeld, Barrierefreiheit im öffentlichen Bereich. Auch im ÖPNV wurden Verluste verzeichnet. Die Umstrukturierung der Kliniken im Kreis ist eines der großen anstehenden Themen. Bei verschiedenen Infoveranstaltungen werden die Bürger Gelegenheit haben, mit den Renninger CDU-Kandidaten ins Gespräch zu kommen und sich zu informieren. Eine erste Möglichkeit dazu bot bereits der Ostermarkt in Malmsheim am Palmsonntag.
