

Sindelfingen. Es war eine Idee vom damaligen Chefredakteur Winfried Holtmann, der Hilfsaktion ein Podium in der Öffentlichkeit zu schaffen und dabei gleichzeitig Spenden für den guten Zweck einzusammeln.
Dr. Roswitha Seidel, langjährige Vorsitzende der Hilfsorganisation „Nachbarn in Not“, betonte stets die Bedeutung der Erbsensuppe, die den Sindelfingern in Erinnerung ruft, dass Not und Bedürftigkeit auch in ihrer Stadt ein Thema ist. Und für die SZ/BZ-Redaktion, die von Anbeginn die Suppe ausschöpft, ist es eine willkommene Gelegenheit, Kontakt zu ihren Lesern und oft genug auch ein Schwätzchen zu halten.
Viele Köche verderben den Brei, heißt es. Stimmt nicht immer. Die Erbsen-Suppe der SZ/BZ auf dem Weihnachtsmarkt hatte schon viele Köche. Die erste Ausgabe stammte aus der Kantine der Wildermuth-Kaserne, später rührten auch die Köche des Kreiskrankenhauses, des Landratsamts oder auch die Schönbuch Zentralküche im Suppentopf.
Seit vielen Jahren bereitet die Sindelfinger Metzgerei Mornhinweg die Suppe mit der Wursteinlage zu. Auch am nächsten Samstag, 3. Dezember von 11 bis circa 14 Uhr auf dem Sindelfinger Weihnachtsmarkt.




