

Oberbürgermeister Dr. Bernd Vöhringer und die operativen Stabsleiter Roland Narr und Rainer Just des Krisenstabes haben bereits erste selbstgenähte Masken an Renata Spieler, die Geschäftsführerin der Ökumenischen Sozialstation Sindelfingen übergeben. Erst am Freitag hatte die Stadt ihre Bürger dazu aufgerufen Masken für Sindelfingen zu nähen.
„Ich bin begeistert: Seit wir zu der Aktion aufgerufen haben, wurden bereits über 500 Masken genäht und bei uns abgegeben. Dank der fleißigen Sindelfinger konnten wir so die Ökumenische Sozialstation mit dringend benötigten Masken versorgen. Das zeigt einmal mehr wie gut Sindelfingen zusammenhält und dass die Sindelfinger füreinander einstehen. Das macht mich unglaublich stolz, danke an alle, die bereits mitgemacht haben“, so Oberbürgermeister Dr. Bernd Vöhringer.
Ulrike Egenolf, die den Bereich des Krisenstabs leitet, der für Versorgung und Beschaffung verantwortlich ist, ergänzt: „Der Bedarf gerade im Bereich der Sozialdienste und der ambulanten Dienste ist unglaublich hoch, uns erreichen täglich Anfragen nach Material. Wir freuen uns daher sehr, dass die Aktion so schnell in der Not helfen kann und hoffen, dass uns auch weiterhin zahlreiche Maskenspenden erreichen.“
Auch die Geschäftsführerin der Ökumenischen Sozialstation, Renata Spieler zeigt sich von der Aktion sehr erfreut: „Wir alle wissen wie knapp diese Masken aktuell sind - in der Sozialstation können wir sie in vielen Bereichen dringend gebrauchen. Wir bedanken uns ganz herzlich bei allen Nähern und freuen uns, wenn die Sindelfinger weiterhin so engagiert mitmachen.“
Bürger sind aufgerufen, Masken zu nähen. Auf dem Internetangebot des Landes stehen entsprechende Schnittmuster bereit, als Stoffe sind Baumwollstoffe geeignet, die bei 90 Grad gewaschen oder gekocht werden können. Die genähten Masken können von Montag bis Donnerstag von 6 bis 18 Uhr und Freitag von 6 bis 16 Uhr im Rathaus am Haupteingang abgegeben werden. Für jene, die zwar Masken nähen, diese jedoch nicht abgeben können, kann ab 10 Masken auch eine Abholung organisiert werden. Ein Termin kann über die Corona-Hotline vereinbart werden.
Die Masken werden von der Stadt nach Bedarf verteilt. Die Stadt bittet dabei um Verständnis dafür, dass vorerst Einzelanfragen noch nicht bedient werden können. Sobald der Bedarf im Bereich Sozialdienste und ambulante Dienste gedeckt ist, wird die Stadt darüber informieren, dass auch an Einzelpersonen Masken ausgegeben werden können.




