

Die Befragung beschäftigt sich mit dem Thema: Welche Vorstellungen und Erwartungen hat die Böblinger Bevölkerung für die letzten Berufsjahre und die Zeit im Alter? Hintergrund sind der demografische und gesellschaftliche Wandel und die damit verbundenen Chancen und Herausforderungen, die sich vor allem auf der kommunalen Ebene der Städte und Landkreise zeigen werden.
Die Stadt Böblingen hat sich deshalb dem Forschungsverbund „Aktives Altern“ des Verbands der Deutschen Städtestatistiker angeschlossen. Dieser hat die Befragung angeregt und auch organisiert. Die wissenschaftliche Begleitung liegt beim Freiburger Institut für angewandte Sozialwissenschaft (FIFAS), das auch den Fragebogenversand und die Auswertung übernimmt.
In der Studie, die nach 2015 bereits zum zweiten Mal durchgeführt wird, geht es vor allem um die Frage, wie auch im höheren Alter ein aktives und selbstbestimmtes Leben möglich ist. Neben Fragen zur Lebenssituation werden die Themen Freizeitgestaltung, ehrenamtliches Engagement, Gesundheit, Wohnen, Sicherheit, Alltagsbewältigung und Pflegebedürftigkeit angesprochen. Die Befragung will herausfinden, welche Erwartungen dazu in der Bevölkerung bestehen und welche Voraussetzungen für ein aktives und selbstbestimmtes Leben erfüllt sein müssen.
Der Fragebogen wird an eine zufällig ausgewählte repräsentative Stichprobe der Bevölkerung in der Altersgruppe 55 und älter verschickt. Die Teilnahme ist freiwillig.
Für repräsentative Ergebnisse ist es dabei wichtig, dass sich möglichst viele an der Umfrage beteiligen. Die Daten werden mit wissenschaftlichen Methoden und unter strikter Beachtung aller Datenschutzbestimmungen ausgewertet.
Für Böblingen sind die so erhobenen Informationen von großer Bedeutung für die Planung und Weiterentwicklung von Bedingungen, die eine hohe Lebensqualität in der Stadt gewährleisten. Andere, ebenfalls im Forschungsverbund organisierte Städte und Gemeinden, werden die Umfrage im selben Zeitraum machen. Hier ist etwa auch der Vergleich mit der Nachbarstadt Sindelfingen von Interesse.
Für Hintergrundinformationen und Fragen steht Regina Vogt, Abteilungsleiterin für Familie, Senioren und Engagement und Sozialplanerin der Stadt Böblingen, zur Verfügung. Telefon: 0 70 31 / 669-2361, E-Mail: sozialplanung@boeblingen.de.




