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Tischtennis – Bundesliga, Frauen: Qianhong Gotsch beste Spielerin

Frühes Aus für die Nummer 1

Das ist schon paradox. Da hat die SV Böblingen mit Qianhong Gotsch mit 20:3 die beste Spielerin der 1. Liga in ihren Reihen und mit Gotsch an der Seite von Rosalia Stähr mit 9:2 auch das beste Doppel. Trotzdem reichte es nur für den siebten und letzten Platz in der Tischtennis-Bundesliga.
Von unserem Mitarbeiter Manfred Schneider
20 von 23 Einzeln konnte Qianhong Gotsch in der abgelaufenen Bundesligasaison gewinnen, damit konnte ihr keiner das Wasser reichen. Bild: Photo 5/A

20 von 23 Einzeln konnte Qianhong Gotsch in der abgelaufenen Bundesligasaison gewinnen, damit konnte ihr keiner das Wasser reichen. Bild: Photo 5/A

Damit steigt die SVB zwar nicht ab, aber die Saison ist bereits Mitte März für sie beendet. Alle übrigen Bundesliga-Teams dürfen noch in einer Play-off-Runde den deutschen Meister ausspielen.

„Ich war noch nie ein Freund der Play-offs. Die reguläre Saison wurde durch zum Teil hanebüchene Aufstellungen der Teams abgewertet. Wir konnten daraus aber kein Kapital schlagen aufgrund der Krankheit von Theresa Kraft und des Trainingsrückstandes von Julia Kaim wegen ihrer Abiturprüfungen und fehlender Trainingspartner in Düsseldorf“, zieht SVB-Manager Frank Tartsch sein Saisonfazit.

Tartsch weiter: „Zurzeit sieht es so aus, dass zumindest acht Mannschaften in der neuen Saison Bundesliga spielen wollen, vielleicht kommt eine neunte dazu. Dann haben wir genügend Spiele und brauchen keine Play-offs mehr.“

Frank Tartsch sieht auch positive Entwicklungen im Böblinger Umfeld: „Luis Hornstein, Paul Link und Hassan Hosseini, die Jungen aus dem Abteilungsvorstand, haben sich vorbildlich eingebracht. Ebenso die 2. Frauenmannschaft. Zudem sind einige Jugendliche immer dabei. Sie haben auch eine Tombola veranstaltet und sich den Erlös für die Teilnahme beim internationalen Turnier in Linz verdient“.