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Hockey

Für Böblingen geht es ans Eingemachte – gegen einen Olympiasieger?

Die SVB spielt um den Klassenerhalt.
Von Uli Meyer
Für Claudius Müller und die SV Böblingen wird es jetzt ernst im Abstiegskampf.

Für Claudius Müller und die SV Böblingen wird es jetzt ernst im Abstiegskampf.

Bild: Photostampe

Hockey. In der 2. Regionalliga Süd der Hallenhockeysaison stehen für jeden nur noch drei Spiele an, zwei davon finden am Wochenende statt. Für die SV Böblingen geht es um den Klassenerhalt und zweimal gegen Nürnberger Bundesligareserven. Im Heimspiel gegen den NHTC II (Samstag, 18 Uhr; Hermann-Raiser-Halle) und auswärts bei der HGN II (Sonntag, 12 Uhr) sollen die rettenden Punkte her.

Vor dem Saisonfinale belegt die Hockeygesellschaft Nürnberg mit vier Punkten und dem mit Abstand schlechtesten Torverhältnis (−22) den letzten Tabellenplatz der Sechserliga, den höchstwahrscheinlich ebenso zum Abstieg führenden fünften Rang nimmt der TV Schwabach (7 Punkte; −1) ein, davor stehen Böblingen (7; 2) und Nürnberger HTC (9; −10).

„Punktetechnisch wären zwei Siege wichtig, um NHTC hinter uns zu lassen und HGN weiter auf Abstand zu halten“, sagt SVB-Spielertrainer Claudius Müller“ zwei Siege würden mit größter Wahrscheinlichkeit den Böblinger Klassenerhalt schon vor dem abschließenden Spiel am 1. Februar beim designierten Meister TSV Mannheim II bedeuten.

Spielt der Olympiasieger?

Der Nürnberger HTC II könnte wie zuletzt die Hilfe seiner Vereinslegende Christopher Wesley in Anspruch nehmen. Der Olympiasieger von 2012 hat seine aktive Laufbahn eigentlich vor knapp zwei Jahren beendet, aber es ist nicht ausgeschlossen, dass der 38-Jährige mit der Erfahrung seiner 162 Länderspiele am Samstag in Böblingen aufläuft. Im Hinspiel, das die SVB Ende November unglücklich mit 4:5 verlor, war Wesley nicht dabei.

Personell kann Müller aus dem Vollen schöpfen, vermutlich wird erstmals in der Hallensaison der lange verletzte Sebastian Kranz zum Einsatz kommen.