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Verkehrsbehinderungen

Gärtringen/Nufringen: Der Kreisverkehr wird ab 3. Juni gesperrt

Die Vollsperrung zwischen Gärtringen und Nufringen dauert voraussichtlich bis Anfang August.
Von Peter Maier
Vollsperrung zwischen Gärtringen und Nufringen bis Anfang August.

Vollsperrung zwischen Gärtringen und Nufringen bis Anfang August.

Bild: Symbolbild: Thomas Söllner / Adobe Stock

Gärtringen/Nufringen. Das Amt für Straßenbau im Landratsamt Böblingen teilt mit, dass der Kreisverkehr am Knotenpunkt der K1067 / K1079, südlich von Gärtringen und nördlich von Nufringen gelegen, in Betonbauweise umgebaut wird. Aufgrund dessen muss der Kreisverkehr ab Montag, 3. Juni, bis voraussichtlich Anfang August voll gesperrt werden.

Die Umleitungsbeschilderung wird im Laufe der Kalenderwoche 22 (ab 27. Mai) in Vorbereitung zur Maßnahme im Verlauf der Umleitungsstrecken aufgebaut, aber noch nicht aktiviert. Der Pkw-Verkehr wird ab 3. Juni über die kürzlich wieder freigegebene K1067 durch Gärtringen geleitet. Der Lkw-Verkehr wird über Oberjesingen und Nufringen weiträumig um die Baustelle geführt. Das Gewerbegebiet Nufringen ist von Nufringen kommend über die K1067 und von der Autobahn kommend über die K1079 erreichbar.

Fahrbahn in Betonbauweise

Aufgrund des schlechten Zustands der Kreisfahrbahn inklusive der Kreisverkehrsäste mit zahlreichen Rissen im Asphalt-Oberbau sowie tiefgehenden Schadstellen und Verdrückungen, ist eine grundhafte Sanierung des Kreisverkehrs dringend erforderlich, um die Verkehrssicherheit dauerhaft zu gewährleisten. Aufgrund der Schadensbilder im gesamten Oberbau sowie insbesondere des hohen Schwerverkehrsanteils, soll der bituminöse Oberbau durch eine Fahrbahn in Betonbauweise ersetzt werden.

Eine Betonfahrbahn ist gegenüber den hohen Scherbelastungen infolge der Zentrifugal-, Brems- und Anfahrkräfte des Schwerverkehrs deutlich widerstandsfähiger. Die Betonbauweise hat sich bei Kreisverkehren im Landkreis Böblingen bereits mehrfach als unterhaltungsfreundliche und vor allem dauerhafte und damit wirtschaftliche Lösung bewährt.

Sanierung im Bestand

Neben der Sanierung im Bestand soll der Knotenpunkt entsprechend den verkehrlichen Anforderungen gemäß dem aktuellen Stand der Technik ertüchtigt werden, sodass geringfügige Anpassungen der Straßenränder erforderlich sind. Im Wesentlichen handelt es sich dabei um Kurvenaufweitungen im Bereich des Übergangs der Kreisfahrbahn in die Äste, die Verbreiterung der Kreisfahrbahn nach innen sowie den barrierefreien Umbau der bestehenden Querungshilfen.