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Kartoffelbauern in Not

Gegen den Drahtwurm ist kein Kraut gewachsen

Die baden-württembergischen Kartoffelanbauer schlagen Alarm. Angesichts der warmen, trockenen Sommer der vergangenen Jahre breitet sich der Drahtwurm aus und schädigt die Spätkartoffelernte. Ein Bauer hat ein Fünftel seiner Spätkartoffeln in der Biogasanlage verfeuert. Es fehlt nicht an Schädlingsmitteln, doch die wirken nicht oder sind nicht erlaubt – jedenfalls hier nicht.
Von Carola Fuchs
In dieser Kartoffel hat sich ein Drahtwurm eingenistet. An der Außenschale sind nur kleine Löcher zu erkennen, innendrin ist die Höhle. Man könnte das leicht wegschneiden. Aber die Verbraucher wollen makellose Ware.

In dieser Kartoffel hat sich ein Drahtwurm eingenistet. An der Außenschale sind nur kleine Löcher zu erkennen, innendrin ist die Höhle. Man könnte das leicht wegschneiden. Aber die Verbraucher wollen makellose Ware.

Stuttgart - Thomas Müller Stuttgart - hat es einfach nicht glauben wollen. An den verschiedensten Stellen seines Ackers zog der Landwirt aus dem mittleren Neckarraum Kartoffeln aus dem Boden und schaute sich die Knollen genau an, wieder und wieder. Was er sah, gefiel ihm nicht: jede Kartoffel hatte ein oder zwei oder drei kleine braune Löcher. Die waren nicht groß, hatten es aber in sich. Durch diese Löcher hatte sich der so genannte Drahtwurm in die Knollen gefressen. Damit war die Ernte des kompletten ...

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