Menü
Sindelfingen: Die Initiative „Helfen statt hamstern“ und die SZ/BZ unterstützen mit ihren Aktionen die Nachbarschaftshilfe

Gemeinsam statt einsam durch die Corona-Krise

Das neuartige Corona-Virus gefährdet vor allem ältere und gesundheitlich bereits angeschlagene Menschen. Sie sollten deshalb möglichst selten oder gar nicht das Haus verlassen. Doch wie versorgt man sich? Und wie geht man mit dem Alleinsein um? Sowohl die Sindelfinger Initiative „Helfen statt hamstern“ als auch die SZ/BZ fördern mit ihren Aktionen einfach, schnell und unbürokratisch die Nachbarschaftshilfe.
Von unserem Redakteur 
Tim Schweiker
„Helfen statt hamstern“: Samet Multlu, Yasin Mutlu, Maximilian Reinhardt, Dominik Ernst, Umut Celik und Marko Stjepanovic (von links) bei einer Planungsbesprechung.  Bild: Siegfried Barth

„Helfen statt hamstern“: Samet Multlu, Yasin Mutlu, Maximilian Reinhardt, Dominik Ernst, Umut Celik und Marko Stjepanovic (von links) bei einer Planungsbesprechung. Bild: Siegfried Barth

„Der beste Schutz vor dem Coronavirus sind Zusammenhalt und Unterstützung“, schreiben die Initiatoren von „Helfen statt hamstern“auf ihrer Internetseite: „Wir wollen Einkäufe, Botengänge und andere Alltagsbesorgungen für die älteren, durch das Coronavirus gefährdeten Mitbürgerinnen und Mitbürger in Sindelfingen, Maichingen und Darmsheim erledigen – und somit das Infektionsrisiko für diese Personengruppe minimieren und zum Zusammenhalt in unserer Stadtgesellschaft in diesen schwierigen Zeiten beitragen.“

Gerade einmal zwei Tage hat es gedauert von der ersten konkreten Idee am letzten Samstag bis zur öffentlichen WhatsApp-Gruppe, der Facebook-Präsenz und der Seite www.helfen-statt-hamstern.de im Netz.

„Gerade jetzt kommt uns jungen und gesunden Menschen eine große Verantwortung zu, mit „kleinen“ Taten wie Alltags- und Nachbarschaftshilfe einen großen Beitrag zur Verlangsamung und Verhinderung der Ausbreitung des Virus zu leisten“, sagt Stadtrat Max Reinhardt, der zusammen mit Dominik Ernst, Axel Finkelnburg, Samet Mutlu, Siegfried Barth und Heike Stahl einer der Initiatioren der Aktion ist.

Mit im Boot sind auch die Mitglieder der Jugendbürgerstiftung Sindelfingen, die bereits erste Besorgungen und Einkäufe übernommen haben. Um die Internetpräsenz der Initiative kümmert sich der Maichinger Jens Musleh. „Es ist ein buntes, vielfältiges Team aus ganz unterschiedlichen Bereichen der Gesellschaft. Das gefällt mir besonders“, sagt Max Reinhardt: „Und die ersten Rückmeldungen sind sehr positiv. Es läuft sehr gut an.“

Um flächendeckend im Stadtgebiet Hilfe leisten zu können, sucht „Helfen statt hamstern“ noch weitere freiwillige Helfer. Wer jung und gesund ist und keine Corona-Symptome aufweist, kann sich auf der Internetseite der Aktion registrieren. Oder einfach das Hilfe-Formular herunterladen oder aus der SZ/BZ ausschneiden und einem Nachbarn seine Hilfe anbieten.

„Hilf Deinem Nachbarn“: Unter diesem Motto ruft auch die SZ/BZ zur Nachbarschaftshilfe in ihrem gesamten Verbreitungsgebiet auf. Es funktioniert denkbar einfach: Einfach das Formular auf dieser Seite ausschneiden, ausfüllen und Hilfe anbieten.

Kostenlose Kleinanzeigen

Doch die SZ/BZ bietet noch eine weitere Möglichkeit der unkomplizierten Nachbarschaftshilfe: Wer Hilfe braucht oder anbietet kann in den kommenden Tagen in der SZ/BZ eine kostenlose Kleinanzeige schalten. Melden Sie sich dazu einfach in der Anzeigenabteilung des Röhm-Verlags unter der Telefonnummer 07031/862-232 oder unter anzeigen@szbz.de per E-Mail.

Und hier kann man das Formular der SZ/BZ-Aktion "Hilf Deinem Nachbarn" herunterladen.