

Hockey. Wohin der Weg geht, wird gleich das erste von noch fünf Spielen zeigen. Am Samstag (15 Uhr) ist das SVB-Team bei der FT Freiburg zu Gast.
Rückblickend betrachtet war die Hinrunde für die Böblinger Mannschaft eine kuriose Angelegenheit. Gegen die zwei spielstärksten Gegner, die Bundesligareserven der Stuttgarter Kickers und des Mannheimer HC, feierte die SVB nach klaren Rückständen noch Siege. Dagegen wurde gegen die drei Mannschaften, die spielerisch eigentlich weniger zu bieten hatten als Böblingen, immer verloren.
Dazu gehörte auch die Auftaktpartie gegen Freiburg. In eigener Halle unterlag Böblingen mit 2:3. Die Mannschaft, die SVB-Trainer Thomas Dauner Mitte November ins erste Hallenpunktspiel schickte, war verglichen mit dem Kader, der am Samstag in Freiburg zur Verfügung steht, nominell deutlich schwächer.
Vor allem die Rückkehr von Torjäger Frederick Maack nach einem mehrmonatigen Auslandsaufenthalt hat sich schon beim Gewinn des SVB-Neujahrsturniers am zurückliegenden Wochenende als spürbare Verstärkung erwiesen. Die am Saisonanfang noch verletzten Keanu Ciafardini und Sebastian Kranz sind nun auch wieder an Bord. „Das erste Mal in dieser Hallensaison haben wir eine interne Konkurrenzsituation. Das ist ungewohnt, tut der Sache aber gut“, sieht Chefcoach Dauner einen Kampf um die Plätze und sich selbst vor der ungewohnten Situation, sogar den ein oder anderen Spieler aus dem Kader für das Freiburg-Spiel streichen zu müssen.
Als Tabellenvorletzter mit drei Punkte Vorsprung auf Schlusslicht Freiburg geht die SVB-Mannschaft in den Rückrundenstart. „Natürlich ist das ein Sechs-Punkte-Spiel, aber Freiburg steht am Samstag noch weitaus mehr unter Druck als wir. Das sollte eigentlich gut für uns sein“, erwartet Thomas Dauner kämpferische Gastgeber, gegen die man zwar gegenhalten, aber zugleich auch kühlen Kopf bewahren müsse. Sollte seine Mannschaft drei Punkte aus dem Breisgau mitnehmen und die Woche darauf auch das letzte Saisonheimspiel gegen Bietigheim erfolgreich gestalten können, wäre nach Einschätzung des SVB-Trainers nicht nur das Abstiegsgespenst gebannt, sondern sogar noch eine Titelchance für seine Mannschaft drin. Tatsächlich beträgt der Böblinger Abstand auf Platz eins nur vier Punkte.


