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Das Tier ist verhungert

Holzgerlingen: Die Stadt trauert um den jungen Schwan

Die Trauer in der Stadt ist groß, auch das letzte der drei Nachwuchsschwäne des Holzgerlinger Schwanenpaars ist tot.
Von Annette Nüßle
Der jungen Schwan schwamm früher immer brav hinter seiner Mutter Gretel her. Bild: Nüßle

Der jungen Schwan schwamm früher immer brav hinter seiner Mutter Gretel her. Bild: Nüßle

Holzgerlingen. Bereits letzte Woche verstarb der junge Schwan, der gemeinsam mit seinen Eltern bei der Burg Kalteneck lebte. Eine Obduktion hat jetzt ergeben, dass eine sogenannte Schlundverstopfung der Grund dafür ist.

Keiner hat es bemerkt

Ein Grasbüschel, der im Hals steckenblieb, verhinderte eine weitere Nahrungsaufnahme und der Jungschwan ist deshalb verhungert. „Es liegt kein Fremdverschulden vor und da es ein Wildtier ist, das nicht die Nähe der Menschen suchte, konnte niemand bemerken, dass der Schwan immer schwächer wurde“, sagt Hauptamtsleiter Jan Stäbler. „Wir hoffen jetzt auf das kommende Jahr, dass das Paar dann wieder ein Nest baut und Nachwuchs bekommt."