

Böblingen. Im Juli hat die Stadt Böblingen alle Altkleidercontainer im öffentlichen Raum abgebaut. Hintergrund war eine zunehmende Vermüllung rund um die Standorte.
Einen Monat nach dem Abbau der Container zeigen sich an den ehemaligen Standorten bislang keine größeren Ablagerungen von wildem Müll. Lediglich kleinere Mengen an Müll oder Textilien seien nach dem Abbau abgestellt worden, teilt Pressesprecher Peter Lausch auf SZ/BZ-Anfrage mit. Drei einzelne Fälle seien über den städtischen Mängelmelder eingegangen. Betroffen waren der ehemalige Containerstandort in der Kremser Straße, der Bereich neben den Altglascontainern an der St. Bonifatius-Kirche sowie der Bereich neben den Altglascontainern in der Straßburger Straße.
Weitere Reaktionen auf den Wegfall der Altkleidercontainer blieben bislang aus. Über die drei genannten Meldungen hinaus gingen bei der Stadt laut Peter Lausch keine Beschwerden oder Rückmeldungen zum Wegfall der Altkleidercontainer ein.
Die Stadt hatte den Abbau der Container beschlossen, weil sich die Probleme zunehmend verschärft hatten. Neben wildem Müll wurden auch eine missbräuchliche Nutzung der Container sowie das illegale Aufstellen weiterer Sammelbehälter festgestellt, hatte die Stadt im Juni mitgeteilt. Die Folgen seien erhebliche zusätzliche Kosten für die Entsorgung des illegalen Mülls und die Reinigung des Standorts gewesen.
Die Entsorgung von Altkleidern ist weiterhin auf den Wertstoffhöfen im Landkreis möglich. Informationen zu Standorten und Öffnungszeiten sind auf der Internetseite der Abfallwirtschaft Böblingen unter www.awb-bb.de einsehbar. Weiterhin gibt es laut dem städtischen Sprecher noch einige Altkleider-Container auf privaten Flächen im Stadtgebiet.



