

Golf. Sportlicher Ehrgeiz und soziales Engagement standen beim ersten Köhnlein-Cup im Golfclub Schönbuch im Mittelpunkt. 18 Spieler nahmen an dem Freundschaftsturnier teil, bei dem 4000 Euro für den ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienst im Landkreis Böblingen zusammenkamen.
Die Idee entstand in der sogenannten Köhnlein-Gruppe, deren Mitglieder sich regelmäßig zum Golfen treffen. Aus den gemeinsamen Runden entwickelte sich der Wunsch, ein Turnier für einen guten Zweck auszurichten. Klaus-Peter Köhnlein unterstützte das Vorhaben finanziell und wurde zum Namensgeber des Turniers, das zugleich zu Ehren des 82-Jährigen stattfand.
Auf dem Platz wurde nach dem Modus „Zählspiel mit maximal Doppelpar plus 1“ gespielt. Dabei musste jeder Ball eingelocht werden. Lediglich auf dem Fairway durften die Spieler ihren Ball besserlegen. Im Netto-Zählspiel setzte sich Sabine Ewert knapp vor Rudolf Kurz und Jutta Lulies-Kohn durch. Auch das Schlusslicht erhielt einen Preis: einen schwarzen Golfball und ein symbolisches Schlusslicht.
Höhepunkt war die Übergabe des Spendenschecks über 4000 Euro. Franziska Becker-Eckensberger vom ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienst erläuterte die Arbeit der Einrichtung und die Bedeutung von Spenden für die Begleitung von Familien mit schwerkranken Kindern.
Anschließend trafen sich die Teilnehmer im Clubrestaurant „Buca 19“ zum gemeinsamen Essen. Klaus-Peter Köhnlein übernahm die Bewirtung und hatte zudem für jeden Teilnehmer eine Erinnerungstasse anfertigen lassen. Mit Siegerehrung und Tombola klang das Turnier aus. Die Organisation lag maßgeblich in den Händen von Klaus Sattler, der auch durch den geselligen Teil führte.
Damit endete die Premiere des Köhnlein-Cups nicht nur mit sportlichen Siegern, sondern vor allem mit einer Spende für die Hospizarbeit im Landkreis Böblingen.


