

Am Mittwochvormittag ist nicht nur in der Goldberg-Realschule in Sindelfingen die Vorfreude spürbar: Das Schuljahr war, nicht zuletzt wegen des vielen Corona-bedingten Fernunterrichts, sehr anstrengend, die Freude über den Ferienbeginn ist groß. Auf dem Schulhof ist das besonders spürbar: Begeisterung, Glück und Tränen - Schülerinnen und Schüler verabschieden sich voneinander, führen kleine Gespräche und umarmen sich. Die Zeugnisse werden da auch mal schnell zur Nebensache.
Die gemeinsamen Busfahrten und die Stimmung in der Klasse mit den Mitschülern - das ist jetzt für sechs Wochen passé. Während sich manche auf den Urlaub freuen, haben andere ein bisschen Bammel: Wie wird es sein wochenlang ohne die Freunde den Tag zu verbringen? Erlata Hashani aus Sindelfingen sagt dazu: „Ich komme aus Kosovo und werde die Ferien mit der Familie dort verbringen.“ Im Gegensatz zu ihr wollen andere Schüler, wie zum Beispiel Maxim aus Sindelfingen, „einfach mal zu Hause chillen“.


