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Am 23. Oktober im Treff am See

Kreis Böblingen: So können Senioren mit digitalen Helferlein den Alltag meistern

Kostenlose Informationsveranstaltung vom Kreisseniorenrat am 23. Oktober in Böblingen im „Treff am See“
Von Peter Maier
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Kreis Böblingen. Zahlreiche Anwendungen, die auf Künstlicher Intelligenz (KI) basieren, sind bereits feste Bestandteile des Alltags geworden. Auch viele ältere Menschen wollen die neuen Technologien verstehen und sie eigenverantwortlich nutzen. Deshalb lädt der Kreisseniorenrat zu einer Informationsveranstaltung am 23. Oktober in Böblingen im „Treff am See“.

Die Bundesarbeitsgemeinschaft der ­Seniorenorganisationen (BAGSO) hat in Zusammenarbeit mit dem Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) das Projekt „Digital souverän mit KI im Alltag älterer Menschen“ entwickelt. Es will Chancen und Risiken von Künstlicher Intelligenz gemeinsam mit älteren Menschen erkunden (Symbolbild: highwaystarz / Adobe Stock).

Beim bundesweiten Wettbewerb 2022 wurden die „PC- und Internet-Teams Kreisseniorenrat Böblingen“ als einer von 16 lokalen Partnern ausgewählt, da sie bereits zahlreiche Erfahrungen bei der digitalen Bildung älterer Menschen gesammelt haben. Aus dem Landkreis Böblingen unterstützen die PC-Teams in Aidlingen, Böblingen, Bondorf, Holzgerlingen und Weil der Stadt dieses Projekt.

Die Teams konnten ab April 2022 KI-basierte Systeme zu den Themen Gesundheit, Sprachsteuerung, smarte Hausgeräte sowie „Spiel und Wissen“ direkt ausprobieren und Erfahrungen sammeln. Die Technik und Schulungen stellte die BAGSO kostenlos zur Verfügung.

Bei einem Tag der offenen Tür am 23. Oktober von 12 bis 18 Uhr im Bürgertreff und Mehrgenerationenhaus „Treff am See“ werden die „PC- und Internet-Teams Kreisseniorenrat Böblingen“ ihre Erfahrungen einer breiten Öffentlichkeit vorstellen. Bei zwei Vorträgen erfahren die Besucher mehr zu den Themen „Was ist KI - Künstliche Intelligenz?“ und „Souverän mit Daten und KI“. Auf Smartphones und Tablets können sie dann KI-basierte Apps kennenlernen. Die Besucher haben die Möglichkeit, sich zu informieren und auch das eine oder andere Gerät selbst auszuprobieren.

Oftmals ist es durch die eigene Behinderung oder bei einer Demenz nicht mehr möglich, sich um ein eigenes Tier zu kümmern. Eine Roboterkatze und ein Roboterhund könnte vielleicht eine Option sein. Die Besucher erhalten die Möglichkeit, diese beiden Tier zu testen. Für Menschen mit einer Sehbehinderung wird ein digitaler Blindenstock zum Ausprobieren bereitgestellt.