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Böblingen: Rund 500 Beschäftigte des Öffentlichen Diensts haben auf dem Marktplatz demonstriert

Kundgebung für 4,8 Prozent mehr Lohn

Einen Tag vor der dritten Verhandlungsrunde im Tarifstreit mit den kommunalen Arbeitgebern haben Beschäftigte aus dem Öffentlichen Dienst aus dem ganzen Land erneut einen Warnstreik angetreten und sich zu Demonstrationen versammelt. Auch in Böblingen gingen am Mittwochvormittag rund 500 Menschen, die als Erzieherinnen, bei der Sparkasse, in den Kliniken Böblingen und Sindelfingen oder in der Pflege arbeiten, auf die Straße, um ihrer Forderung nach 4,8 Prozent mehr Lohn Nachdruck zu verleihen. Ihre Aktion starteten sie mit einer Menschenkette rund um den Schlossberg, anschließend trafen sie sich zu einer Kundgebung auf dem Marktplatz. Das Angebot der kommunalen Arbeitgeber, 3,5 Prozent Lohnzuwachs über die nächsten drei Jahre, sei nicht akzeptabel, erklärte dabei Thomas Schwarz vom Verdi-Landesbezirk Stuttgart: „Das sind jährlich 1,16 Prozent. Wenn wir das annehmen würden, steht uns ein Reallohnverlust ins Haus. Wir hoffen auf ein verhandlungsfähiges Angebot“ ⋌

– dih – / Bild: Hamann