

35 000 Euro für ein Grünes Klassenzimmer – in Zeiten klammer Stadtkassen mag der eine oder andere bei dieser Summe die Stirn runzeln. Doch wer Bildung immer nur als Kostenfaktor betrachtet, denkt zu kurz.
Ein Klassenzimmer endet nicht an vier Wänden. Draußen lernen Kinder anders: Sie beobachten, entdecken, diskutieren und erleben Natur unmittelbar. Das schafft Abwechslung, fördert Konzentration und macht Schule ein Stück lebendiger.
Natürlich wird ein Grünes Klassenzimmer nicht alle Herausforderungen im Bildungsbereich lösen. Es ersetzt weder genügend Lehrkräfte noch moderne Ausstattung. Aber es zeigt, dass gute Bildung auch von der Lernumgebung lebt. Deshalb ist das Geld hier sinnvoll investiert – nicht in Holz und Bäume, sondern in bessere Bedingungen für die Kinder von heute und damit für die Gesellschaft von morgen.



