

Grafenau. Der Neubau des Bauhofes an der Stegmühle in Grafenau geht seiner Vollendung entgegen. In der Gemeinderatssitzung im Schloss Dätzingen wurden die Fliesenarbeiten vergeben. „Eines der letzten Gewerke, die wir für den Bauhof noch zu vergeben haben“, erklärte Bürgermeister Martin Thüringer.
„Die Heizung mit Pellets wurde bereits in Betrieb genommen im Probelauf“, berichtete Ortsbaumeisterin Eva Schikotanz. Der Estrich ist nunmehr begehbar und die Holzkonstruktion wird noch vor Weihnachten fertig. Die Fernwärmeleitung ist soweit fertig. Die Heizung wird auch für das geplante neue Feuerwehrhaus gegenüber genutzt. „Wir sind ganz gut in der Zeit“, wertete die Ortsbaumeisterin.
Probleme, so der Bürgermeister, gäbe es mit dem Asphaltieren. Das könne wegen der notwendigen Plus-Temperaturen vermutlich erst im Frühjahr erfolgen. Der Bürgermeister bezeichnete 2024 als „schwieriges Baujahr“ mit viel Regen im Frühjahr. Allerdings konnte dann im Herbst viel umgesetzt werden.
Als „sehr gutes Ergebnis“ bezeichnete Ortsbaumeisterin Schikotanz die Ausschreibung über die Fliesenarbeiten. Acht Angebote gingen ein. Eines konnte allerdings nicht gewertet werden. Der Gemeinderat vergab den Auftrag an den preiswertesten Anbieter, eine Firma aus Münsingen auf der Schwäbischen Alb zum Angebotspreis von 38 637 Euro. Der Betrag liegt knapp unter dem berechneten Kostenvoranschlag von rund 40 000 Euro.
Die Münsinger Firma ist bei den Planern bekannt und wird dort als zuverlässiger Fachbetrieb eingestuft.




