Menü
Bande mit 300 Mitgliedern

Nach Sprengung von Geldautomaten: Festnahmen in den Niederlanden

Eine Bande aus den Niederlanden mit 300 Mitgliedern soll reihenweise Automaten in die Luft gesprengt haben.
Von Peter Maier
400 Geldautomaten werden pro Jahr in Deutschland in die Luft gejagt. Der Fall aus dem Sindelfinger Breuningerland vom 29. Oktber 2021 kam zuletzt bei "Aktenzeichen XY ungelöst" im Fernsehen.       Bild: Dettenmeyer/A

400 Geldautomaten werden pro Jahr in Deutschland in die Luft gejagt. Der Fall aus dem Sindelfinger Breuningerland vom 29. Oktober 2021 kam zuletzt bei "Aktenzeichen XY ungelöst" im Fernsehen. Bild: Dettenmeyer/A SDMG

Stuttgart / Kreis Böblingen. Seit Montagmorgen sind die niederländische Polizei und Justiz in den Provinzen Limburg und Utrecht dabei, mehrere Personen zu verhaften und Wohnungen zu durchsuchen. Hintergrund ist die Sprengung von Geldautomaten unter anderem in Baden-Württemberg.

Die SZ/BZ hat zuletzt darüber berichtet, als über das Thema bei "Aktenzeichen XY ungelöst" im Fernsehen berichtet wurde. Der Artikel steht hier.

Die Staatsanwaltschaft Bamberg, das Bayerische Landeskriminalamt und das Landeskriminalamt Baden-Württemberg ermitteln zusammen mit den Niederländischen Behörden seit mehreren Monaten gegen eine Gruppierung, der vorgeworfen wird, seit 2021 von den Niederlanden aus kommend, in Bayern und Baden-Württemberg zahlreiche Geldautomaten gesprengt zu haben.

Einzelheiten zu dem Einsatz und dem umfangreichen Ermittlungsverfahren werden am 2. Februar, im Rahmen einer Pressekonferenz im Bayerischen Landeskriminalam in München mitgeteilt. Weitere Informationen können bis dahin nicht erteilt werden, so die Polizei.