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Zum Tod des US-Rap-Stars

Nur in Böblingen war Coolio auch Gangster

Der jetzt gestorbene weltbekannte US-Rapper Coolio wurde 1998 in Böblingen wegen Beihilfe zum Raub und Körperverletzung zu einer Bewährungsstrafe verurteilt. Nach einem Zwischenfall, der so gar nicht zu ihm passte.
Von Dirk Hamann
Der US-Rapper Coolio verläßt am 3.12.1998 nach einem Ortstermin die Boutique in Böblingen, in der der Musiker gemeinsam mit seinen Bandmitgliedern Jacken, Hosen und Hemden im Wert von 1500 Mark gestohlen haben soll. Nach Ansicht der Staatsanwaltschaft soll der 35 Jahre alte Sänger im November 1997 mehrere seiner Bandmitglieder dabei unterstützt haben, in der Boutique Kleidung zu stehlen. Er soll dabei die Geschäftsführerin in den Bauch gestoßen haben, als sich diese gegen die Musiker zur Wehr setzte. Coolio hatte am ersten Prozeßtag in der vergangenen Woche die Vorwürfe zurückgewiesen und von einem «großen Mißverständnis» gesprochen. [dpabilderarchiv]

Der US-Rapper Coolio verläßt am 3.12.1998 nach einem Ortstermin die Boutique in Böblingen, in der der Musiker gemeinsam mit seinen Bandmitgliedern Jacken, Hosen und Hemden im Wert von 1500 Mark gestohlen haben soll. Nach Ansicht der Staatsanwaltschaft soll der 35 Jahre alte Sänger im November 1997 mehrere seiner Bandmitglieder dabei unterstützt haben, in der Boutique Kleidung zu stehlen. Er soll dabei die Geschäftsführerin in den Bauch gestoßen haben, als sich diese gegen die Musiker zur Wehr setzte. Coolio hatte am ersten Prozeßtag in der vergangenen Woche die Vorwürfe zurückgewiesen und von einem «großen Mißverständnis» gesprochen. [dpabilderarchiv] dpa

Böblingen. Coolio, der US-Rapper, der mit „Gangsta's paradise“ 1995 einen Welthit landete, ist tot. Ein Mann, der sechs Kinder hinterlässt und anders als viele seiner damaligen Rapper-Kollegen an ...